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Konfetti oder Asche?

Von der Leichtigkeit und dem Ernst des Lebens. Worte von Bundespräses Sebastian Schulz zu Aschermittwoch.

Am Aschermittwoch habe ich einmal in einem Schulgottesdienst ganz bewusst in die Runde gefragt: “Warum zeichnen wir an diesem Tag das Kreuz mit Asche auf die Stirn und nicht mit buntem Konfetti? Wäre das nicht eigentlich viel schöner?” Die Kinder haben gelacht. Dann meldete sich eine Viertklässlerin und sagte mit erstaunlicher Logik: “Asche haftet einfach besser als Konfetti.”

Alle mussten wieder lachen, ich auch. Doch der Satz hat sich bei mir festgesetzt. Denn irgendwie stimmt er. Und irgendwie steckt darin mehr Wahrheit, als man im ersten Moment denkt. Konfetti ist bunt, leicht und fröhlich. Es fliegt durch die Luft, bringt Menschen zum Lachen und
feiert das Leben. Aber es bleibt nicht. Es verweht im Wind, klebt kurz an der Jacke und wird später vom Gehweg gefegt.

Asche ist anders. Sie bleibt. Sie färbt ab. Sie haftet auf der Haut und manchmal auch im Herzen. Sie erinnert daran, dass unser Leben hier auf der Erde vergänglich ist. Und gerade deshalb ist es kostbar. Sie erinnert auch daran, dass ich nicht alles allein im Griff habe. Dass ich mein Leben nicht nur selbst machen kann, sondern dass ich es aus Gottes Hand empfange. (…)

Den vollständigen Text von Bundespräses Sebastian Schulz liest Du im aktuellenKolpingmagazin.