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Kolping-Region Ost fordert, „BEWUSST WÄHLEN“ zu gehen

Mit einem Wahlaufruf hat sich die Region Ost vor der Landtagswahl im September an alle Mitchrist*innen und Mitbürger*innen gewandt.

Wählen zu gehen ist Ausdruck politischer Beteiligung. Wer wählen geht, übernimmt Verantwortung und bekräftigt sein Interesse an einem demokratischen Staatswesen. Das Tun ist hier das erste Recht, eigentlich sogar Pflicht. Adolph Kolping (1813-1865), unser Verbandsgründer, hat seine Gesellen aufgerufen: „Beteiligt euch an der Gestaltung von Staat und Gesellschaft.“

Diese Botschaft richtet die Kolping Region Ost an alle Mitchrist*innen und Mitbürger*innen mit dem Ziel, eine starke demokratisch gestaltete Politik in den Landesparlamenten zu ermöglichen, die im September neu gewählt werden. Die Verantwortlichen erinnern daran, dass der Kolping-Bundesverband in seinem Leitbild ausdrücklich „jegliche Formen von politischen oder religiösen Extremisten“ ablehnt. 

KOLPING unterstützt vor allem auch die katholische Initiative „BEWUSST WÄHLEN“ zur Landtagswahl am 6. September in Sachsen-Anhalt, wo eine Partei die Wahlen zu gewinnen droht, die sich gegen wesentliche Prinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung wie Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung richtet, und deshalb vom Landesverfassungsschutz als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ eingestuft worden ist.

Gemeinsam mit dem Magdeburger Bischof Gerhard Feige und seinen nord-ostdeutschen Amtsbrüdern bitten wir: „Treten Sie ein für unsere freie und vielfältige Gesellschaftsordnung auf der Grundlage unserer Verfassung!“ Ausweisungsfantasien für Migrant*innen, die Ablehnung von Schutzangeboten für Geflüchtete, die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung, die Leugnung des menschengemachten Klimawandels und die pauschale Verächtlichmachung von politischen Akteuren und Institutionen sind mit den Grundwerten unserer Gesellschaft unvereinbar.

Zum Wahlaufruf