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Kolping hilft den Menschen im Krieg
Seit nunmehr vier Jahren überzieht das Russland Putins die Ukraine mit einem unmenschlichen Vernichtungskrieg. Tagtäglich erreichen uns Bilder und Filmaufnahmen von den großen Zerstörungen, von Leid und Tod. Gerade in den Wintermonaten leiden die Menschen unter Kälte, Entbehrungen sowie körperlicher und seelischer Not. Unsere Kolpinggeschwister in dem geschundenen Land sind weiterhin auf unsere Unterstützung angewiesen, wie ein Brief zeigt, den Vasyl Savka, Vorsitzender von Kolping Ukraine und Kolping Europa anlässlich des traurigen Jahrestages an uns richtet.
“Der Winter stellt die Menschen weiterhin vor große Herausforderungen”, schreibt Vasyl. “Die Angriffe auf die Energie- und Wasserversorgung dauern an, an vielen Orten gibt es täglich lange Stromausfälle. Ohne Strom fehlen oft auch Heizung und Wasser. Besonders für ältere Menschen, Familien mit Kindern und für Menschen mit Behinderungen ist diese Situation extrem belastend. Schon jetzt sind wir täglich 17 bis 20 Stunden ohne Strom - selbst hier in Czernowitz im Westen des Landes, einer Stadt, die bisher als vergleichsweise sicher galt.”
Und es ist kein Licht am Ende des Tunnels in Bezug auf ein Kriegsende zu sehen. So schreibt Vasyl weiter: “Und der Winter ist härter, die Stromausfälle sind intensiver. Deshalb möchte ich Euch, liebe Kolpinggeschwister, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, bitten, uns auch weiterhin zur Seite zu stehen. Eure Spenden ermöglichen es uns, schnell und flexibel zu helfen, wo die Not am größten ist und wo sonst kaum Hilfe ankommt. Wir können damit Menschen mit dem Nötigsten versorgen: mit Wärme, Strom und Lebensmitteln und der Gewissheit, nicht vergessen zu sein.”
Den vollständigen Brief liest Du hier.
Hier ein erst kürzlich aufgenommenes Video von Vasyl Savka:
Hilfsbereitschaft aus dem Diözesanverband Augsburg

Am 20. Februar 2026 kamen 71 Stromaggregate in Czernowitz, einer ukrainischen Stadt in der Grenznähe zum Nachbarland Rumänien, an. Keine vier Wochen nach der E-Mail-Nachricht vom ukrainischen Kolping-Geschäftsführer Vasyl Savka, dass es bei ihnen bis zu 20 Stunden täglich keinen Strom und damit auch keine Heizung gibt, hat der erste Teil der Kolping-Soforthilfe sein Ziel erreicht. „Ich bin überwältigt von der Spendenbereitschaft“, sagt Robert Hitzelberger, ehrenamtlicher Kolping-Diözesanvorsitzender des DV Augsburg und Vorstandsvorsitzender der Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger. Heinz Schaaf, Kolping-Bezirksvorsitzender für den Landkreis- und die Stadt Augsburg, ergänzt, dass der zweite LKW mit weiteren 144 Stromgeräten, mit zwei Paletten Mehl, Powerbanks im Wert von 5.000 Euro und einer Palette mit Medikamenten möglichst bald starten soll.
