Kolping Deutschland gratuliert Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, dem neu gewählten Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, herzlich zu seiner Wahl. Mit diesem Amt übernimmt er in einer für die katholische Kirche in Deutschland entscheidenden Phase große Verantwortung.
„Mit der Wahl verbinden viele Katholikinnen und Katholiken die Erwartung, dass der eingeschlagene Reformweg konsequent weitergegangen wird“, erklärt Klaudia Rudersdorf, die Bundesvorsitzende von Kolping Deutschland. Der Verband bekräftigt seine Unterstützung für den Synodalen Weg als notwendigen und unverzichtbaren Prozess zur Erneuerung kirchlicher Strukturen, zur Stärkung von Glaubwürdigkeit und zur Wiedergewinnung von Vertrauen. In diesem Zusammenhang dankt Kolping Deutschland Bischof Georg Bätzing ausdrücklich für sein unermüdliches Engagement, mit dem er während seiner Amtszeit den Weg für wichtige und richtige Reformen in der Kirche geebnet hat.
Aus Sicht von Kolping braucht es jetzt klare Signale, dass die Ergebnisse des Synodalen Weges ernst genommen und weiterentwickelt werden – im Dialog mit Rom, aber ebenso mit Blick für die konkrete Lebenswirklichkeit der Menschen in Deutschland. Reformen dürften nicht vertagt oder relativiert werden, sondern müssten mutig, transparent und verbindlich angegangen werden.
Zugleich verbindet Kolping Deutschland mit der Wahl des Hildesheimer Bischofs die Hoffnung, dass es gelingt, bestehende Spannungen innerhalb der Kirche zu überwinden. „Kirchliche Einheit entsteht nicht durch Stillstand, sondern durch Dialog, Beteiligung und die Bereitschaft, unterschiedliche Positionen zusammenzuführen“, so Sebastian Schulz, Bundespräses von Kolping Deutschland.
Als engagierter Träger kirchlichen Lebens sieht sich der Kolping-Bundesverband auch künftig als verlässlicher Partner der Deutschen Bischofskonferenz und setzt weiterhin auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit – Seite an Seite mit den anderen katholischen Verbänden.
