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Klare Abgrenzung gegenüber rechtsextremistischen Positionen

Die Mitgliederversammlung der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschland (KEB) hat auf ihrer Tagung in Ludwigshafen einen Beschluss zur Unvereinbarkeit der inhaltlichen Positionen der AfD mit christlichen Werten und Überzeugungen gefasst.

Damit unterstreicht die KEB Deutschland ihre Verantwortung für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Kolping Deutschland ist Mitglied der KEB. 

Künftig werden Funktionsträger*innen rechtsextremistischer, völkischer und nationalistischer Parteien und Gruppierungen nicht zu Veranstaltungen der KEB-Mitgliedsorganisationen eingeladen. Auch bei Gesprächs- und Begegnungsformaten soll ihnen kein Podium geboten werden. Gleichzeitig betont die KEB, dass sie weiterhin Räume für kontroverse gesellschaftliche Debatten offenhält. Bildungsangebote dürften jedoch nicht dazu genutzt werden, rechtsextremistische Positionen zu verbreiten oder zu legitimieren.

Darüber hinaus sollen Formate entwickelt werden, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit den politischen Positionen der AfD und deren Unvereinbarkeit mit christlichen Grundwerten ermöglichen. Zudem wurde der Bundesvorstand beauftragt, Unterstützungs- und Solidaritätsmechanismen für Einrichtungen zu entwickeln, die aufgrund ihres Einsatzes für Demokratie und Menschenwürde unter politischen Druck geraten.

„Als Katholische Erwachsenenbildung sind wir überzeugt von der Unantastbarkeit der Würde aller Menschen. Wo politische Kräfte Ausgrenzung, Nationalismus und die Abwertung einzelner Gruppen fördern, werden wir nicht neutral bleiben“, erklärte die Bundesvorsitzende Elisabeth Vanderheiden. Die Bildungsarbeit der KEB finde ihre Grenze dort, wo die Menschenwürde infrage gestellt werde.

Mit ihrem Beschluss knüpft die KEB ausdrücklich an die Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“ an und bekräftigt die Orientierung ihrer Bildungsarbeit am christlichen Menschenbild, an Solidarität und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Auch Kolping Deutschland hat sich bereits klar positioniert: Die Bundesversammlung beschloss im November 2025 die Unvereinbarkeit einer Mitgliedschaft bei Kolping mit einer Mitgliedschaft in der AfD. Grundlage hierfür sind die Werte des Verbandes sowie das christliche Menschenbild, das die gleiche Würde aller Menschen unabhängig von Herkunft, Religion oder Lebenssituation betont. Zur Erklärung