Eingeladen hatten Maria Adams, Geistliche Leiterin des Bundesverbandes, und Bundespräses Sebastian Schulz. Im Mittelpunkt der Begegnung standen der Austausch über aktuelle Entwicklungen in Verband und Kirche, die Weiterentwicklung der geistlichen Verbandleitung sowie die gemeinsame Suche nach Antworten auf die pastoralen Herausforderungen unserer Zeit.
Bereits der geistliche Impuls zum Auftakt setzte einen wichtigen Akzent. Unter der Frage „Was ist mir heilig?“ tauschten sich die Teilnehmenden über persönliche Glaubenserfahrungen, Quellen der Hoffnung und die Bedeutung von Spiritualität für ihr eigenes Leben und ihren Dienst aus.
Die anschließenden Gespräche machten deutlich, wie vielfältig die Erfahrungen in den Diözesanverbänden sind und wie wertvoll der gegenseitige Austausch erlebt wird. Neben den Arbeitseinheiten bot das Bundeskonveniat auch Raum für Begegnung und Vernetzung. Den Blick in die Welt weitete der ebenfalls teilnehmende Generalpräses von Kolping International, Msgr. Christoph Huber, durch seine Impulse aus verschiedenen Ländern.
Bewusst war Soest als Tagungsort gewählt worden. Die alte Hansestadt ist auch mit dem Leben und Wirken Adolph Kolpings verbunden. Bereits 1852 gründete er hier persönlich den Gesellenverein. Darüber hinaus pflegte Kolping vielfältige Beziehungen in die Stadt und besuchte Soest mehrfach. Bei einer gemeinsamen Erkundung der Stadt lernten die Teilnehmenden den St.-Patrokli-Dom sowie weitere historische Orte kennen und begegneten dabei auch den Spuren Adolph Kolpings.
Ein besonderer Höhepunkt war die gemeinsame Eucharistiefeier in der Nicolai-Kapelle. An diesem Ort wurde der Gesellenverein gegründet, aus dem die heutige Kolpingsfamilie Soest hervorging.
In den Beratungen wurde deutlich, dass Kolping auch künftig spirituelle Räume schaffen möchte, in denen Menschen Gemeinschaft, Orientierung und Ermutigung finden.
Gestärkt durch Gebet, Austausch und Gemeinschaft kehrten die Teilnehmenden in ihre Diözesanverbände zurück. Mit im Gepäck waren Impulse für ihre Arbeit und die Erfahrung, Teil eines lebendigen und engagierten Netzwerkes in Kolping Deutschland zu sein.
