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Außergewöhnliches Engagement im sozialen und kirchlichen Bereich

Sonja Tomaschek aus Nördlingen in Augsburg mit Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

In einer kleinen Feierstunde am 2. März 2026 im Kolpinghaus in Augsburg überreichte Stefan Rößle, Landrat im Landkreis Donau-Ries, der ehemaligen Kolping-Diözesanvorsitzenden Sonja Tomaschek für ihr ehrenamtliches Engagement das Bundesverdienstkreuz am Bande. „Frau Tomaschek hat sich über mehrere Jahrzehnte hinweg mit außergewöhnlichem Engagement im sozialen und kirchlichen Bereich verdient gemacht, insbesondere innerhalb der Kolpingsfamilie und des Kolpingwerkes auf örtlicher, diözesaner, landes- und bundesweiter Ebene“, begründete Rößle die Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. 

Schon als Jugendliche hat die heute 70-Jährige im Kolping-Diözesanbüro im Kolpinghaus in Augsburg bei Postversänden mitgeholfen und mit der Jugendarbeit in der Kolpingsfamilie Augsburg-Zentralihr Ehrenamt begonnen. Nach ihrem Umzug nach Nördlingen engagierte sie sich im Landkreis Donau-Ries als Jugendleiterin der Kolpingjugend. Über viele Jahre leitete sie eine Mädchengruppe, organisierte einen Familienkreis und war Vorstandsmitglied in der Kolpingsfamilie Nördlingen. Von 1995 an gehörte sie dem Diözesanvorstand des Kolpingwerkes als stellvertretende Diözesanvorsitzende an, bevor sie als erste Frau nach 160 Jahren Bestehen ab 2011 für acht Jahre die gesamte Verantwortung für die 12.000 Mitglieder im Bistum Augsburg in rund 100 örtlichen Kolpingsfamilien als Diözesanvorsitzende übernahm. Ein weiterer Schwerpunkt ihres Wirkens lag auf der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. 

„Man merkt, dass Sonja Tomaschek nicht nur Posten besetzt, sondern Kolping gelebt hat“, so Landrat Rösler. 

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