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Antikriegstag

Setzt ein Zeichen für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte und unterstützt die Kräfte, die sich für Frieden, Freiheit und ein respektvolles Miteinander engagieren!

Gerade am Antikriegstag erinnern wir daran, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Mehrheitsentscheidungen, Gewaltenteilung und die Achtung der Menschenwürde sind wichtige Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens. Sie zu schützen und zu stärken, braucht Menschen, die Haltung zeigen.

🙏 Anlässlich des Antikriegstags hat unser Bundespräses Sebastian Schulz ein Friedensgebet mitgebracht – ein Moment zum Innehalten und Nachdenken über Hoffnung, Zusammenhalt und unsere gemeinsame Verantwortung.
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Friedensgebet 

Mit dem »Frieden auf Erden« ist's aber in heutigen überpolitischen Zeiten eine gar kuriose, faule Sache, wie der Augenschein und die tägliche Erfahrung lehrt nah und fern. Daß unser Herrgott (…) nichts dafürkann, wenn die Menschen auf Erden keinen Frieden halten, sich katzbalgend in den Haaren liegen und sich den teuren Tod antun möchten, ist auch sonnenklar für jeden, der die Augen auftun will. Die Schuld liegt allein an den Menschen selbst, denen es zwar durchaus nicht an Willen, verstehe an Eigenwillen, aber gar sehr an gutem Willen fehlt. (Adolph Kolping, RV 1855, S. 810) 

Herr, wir bitten um Frieden auf Erden, 

da wo Menschen Krieg säen, und Unfrieden ernten, 

da wo Menschen den Tod anderer billigend in Kauf nehmen, 

da wo die Menschenwürde mit Füßen getreten wird, 

da wo Menschen andere ausgrenzen und an den Rand drängen, 

da wo Menschen sich katzbalgend in den Haaren liegen, 

da wo Hass regiert, und Toleranz und Akzeptanz bekämpft werden, 

da wo die Wahrheit der Lüge geopfert wird, 

da wo Macht missbraucht und Menschen zum Opfer werden. 


Herr wir bitten dich um einen Frieden, 

der von dir ausgeht, 

der in unseren Herzen beginnt, 

der das Gute in uns weckt, 

der Leben ermöglicht,  

der Freiheit schenkt 

und der Würde zurückgibt. 

 

Schenke uns deinen Frieden  

und hilf uns, für deinen Frieden einzutreten. 

Nicht erst morgen, 

sondern heute.  

Jetzt und hier. 

Da wo wir stehen, 

da wo wir Verantwortung übernehmen, 

da wo wir sind.  

Amen 

(Text: Sebastian Schulz)