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AGKOD wählt Bundessekretärin zur stellvertretenden Vorsitzenden

Die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen Deutschlands (AGKOD) wählte auf ihrer 30. Delegiertenversammlung am Wochenende in Ludwigshafen einen neuen Vorstand.

Die Kolping-Delegierten (v.l.n.r.): Alexandra Horster sowie die Kolping-Bundesvorstände Stephan Stickeler, Stefan Krantz und Michaela Brönner.

Die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen Deutschlands (AGKOD) hat einen neuen Vorstand. Am Wochenende wurde Matthias Dantlgraber, Geschäftsführer des Familienbundes der Katholiken, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind Kolping-Bundessekretärin Alexandra Horster und Volker Andres vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). In der AGKOD sind rund 125 katholische Verbände, Geistliche Gemeinschaften und Bewegungen, Säkularinstitute sowie Aktionen, Sachverbände, Berufsverbände und Initiativen zusammengeschlossen. Sie stehen für mehrere Millionen Mitglieder der katholischen Kirche in Deutschland.

Neben dem Vorsitzenden und seinen Stellvertreter*innen gehören dem neuen AGKOD-Vorstand künftig außerdem an: Oliver Bühl von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), Ruth Fehlker von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Joachim Frank von der Gesellschaft Katholischer Publizistinnen und Publizisten (GKP), Christiane Fuchs-Pellmann vom Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB), Gabriele Klingberg von der Bundeskonferenz der Religionslehreverbände (BKR), Florian Leimann vom Sozialdienst katholischer Männer (SKM), Pfarrer Dr. Matthias Leineweber von der internationalen Laienbewegung St. Egidio und Adelheid Singer-Luschka vom Heliand-Bund (Kreis Katholischer Frauen).

Außer der Vorstandswahl beschäftigten sich die Delegierten mit den Ergebnissen der jüngsten Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung in Deutschland sowie mit der Aufarbeitung des Missbrauchs in der Kirche und der Verantwortung der Lai*innen. ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp und Susanne Brandes, Projektleiterin „Kirche für Demokratie“ der Katholischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt, setzten einen Impuls zur Demokratieförderung durch katholische Organisationen in Zeiten der Demokratiegefährdung. Des Weiteren verabschiedeten die Delegierten mit überwältigender Mehrheit eine Stellungnahme zum Predigt-Verbot für Lai*innen in der Eucharistiefeier, das vor Kurzem seitens des Dikasteriums für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung ausgesprochen worden war: „Die abschlägige Antwort ist für uns engagierte Gläubige eine große Enttäuschung“, heißt es in dem Beschluss. "Es sei wichtig, sich nun nicht entmutigen zu lassen und „als Gläubige jeden Geschlechts weiterhin das Evangelium mit vielfältigen Stimmen und Perspektiven zu verkünden“.