Statements zum Zukunftsprozess

Drei Fragen zum Zukunftsprozess:

1. Der Zukunftsprozess ist wichtig, weil...

2. Vom Zukunftsprozess erwarte ich...

3. Mein wichtigstes Anliegen dabei ist...

Einige Delegierte der Bundesversammlung, die den Zukunftsprozess beschlossen haben, beantworten hier diese drei Fragen zu "Kolping Upgrade – unser Weg in die Zukunft".


  • ... es darum geht, unser Kolpingwerk weiterzuentwickeln und unseren Mitgliedern und hoffentlich bald auch vielen neuen Mitgliedern neue Visionen, Ideen und Ziele zu geben.
  • ... belastbare vielleicht auch neue Strukturen, eine engere Verknüpfung von Haupt- und Nebenamt und die Umkehrung oder zumindest Eindämmung des derzeitigen Demografieprozesses im Kolpingwerk.
  • ... es, alle Mitglieder davon zu überzeugen, dass es sich auch heute noch lohnt, für Kolping zu streiten und in der Gesellschaft zu wirken.

Andreas Blümel, Kolpingsfamilie Pößneck


  • ... die Ideen und Ideale Adolph Kolpings Bestand haben – ein Gut und Wert für unsere Gesellschaft sind.
  • ... eine Neuausrichtung unseres Verbandes. Eine Ausrichtung auf die Gegenwart und Zukunft mit Impulsen gegen verstaubtes Denken und Handeln. Modern und frisch sein, um Menschen zu begeistern.
  • ... der Blick nach vorne. Kolping hat heute und in Zukunft ein Gewicht, hat die richtigen Einstellungen und Werte für eine menschliche Welt.

Markus Brügger, Kolpingsfamilie Dortmund-Asseln


  • ... er auch eine Chance bietet, die verschiedenen Einrichtungen wieder ideell enger zu verflechten. 
  • ... eine hohe Beteiligung der Mitglieder, damit sich möglichst alle im Ergebnis wiederfinden.
  • ..., dass das Kolpingwerk den Mut findet, durch klare Positionsbestimmungen in Kirche und Gesellschaft hinein zu wirken.

Erwin Fath, Kolpingsfamilie Gersthofen


  • ... wir gemeinsam unterwegs sind, die Brücken unserer Zukunft zu bauen und zu gestalten. Dazu gehört, sich vom Bewährten zu verabschieden und Neues zu wagen.
  • ..., dass Ideen zu Taten werden und der Verband sich für die Zukunft weiter bewegt. 
  • ..., aufeinander zuzugehen, mutig zu sein, sich der heutigen Situation zu stellen und daraus eine Basis zu schaffen, die zeitgemäß ist und in Zukunft Bestand haben kann.

Nicole Haase, Kolpingsfamilie Essen-Schönebeck


  • ... damit auch wir, als Jugend, noch bei Kolping alt werden können.
  • ... neue Impulse für das Verbandsleben auf allen Ebenen.
  • ... die versprochene kontinuierliche Partizipation, damit die einzelnen Ebenen immer in den Prozess eingebunden sind.

Mathis Heineke, Kolpingsfamilie Hamburg-Winterhude


  • ... weil ein Verband wie Kolping seine Handlungsfelder immer wieder reflektieren und überdenken sowie sich den "Nöten der Zeit" stellen sollte, ohne sich dabei komplett von seinen Traditionen zu lösen.
  • ..., dass wir mit einem gestärkten Profil auf die kirchlichen und gesellschaftlichen Veränderungen antworten können.
  • ..., dass es gelingt, den Prozess in die Basis hineinzutragen und dass die Mitglieder erkennen, welche Chance es für jeden Einzelnen ist, durch eigene Beteiligung unsere Zukunft als Verband mitzugestalten.

Lioba Holfeld, Kolpingsfamilie Schirgiswalde


  • ... für junge Kolpingmitglieder der Leitbildprozess Geschichte aus grauer nicht selbst erlebter Vorzeit ist und daher eine neue Aneignung und Begeisterung dafür gut tut.
  • ... ein verstärktes Miteinander auf allen Ebenen.
  • ..., dass auch wirklich neue Aspekte in den Blick genommen werden, wie die Bevölkerungsentwicklung oder die Situation von Kirche.

Christoph Huber, Kolpingsfamilie München-Zentral


  • ... das Kolpingwerk sich neu ausrichten muss und das Leitbild weiter schreiben muss, um für die Zukunft fit zu sein!
  • ... wichtige Impulse für die Kirche in Deutschland. Das Kolpingwerk muss wieder Vorreiter sein, damit wir die wichtigen Fragen mutig angehen, die uns als Kirche und Kolping gestellt werden. Papst Franziskus lädt uns ein zu mutigen Wegen!
  • ..., neue Gruppen von Menschen für Kolping zu begeistern und Gemeinden und Kolpingsfamilie zu erneuern, in denen es sich zu leben und zu glauben lohnt. 

Peter Jansen, Kolpingsfamilie Velbert


  • ... die Kolpingmitglieder die Ideen Adolph Kolpings heute noch im Herzen tragen. Adolph Kolping war ein Mann, der die Zeichen und Nöte seiner Zeit erkannte und visionär handelte.
  • ... eine Einbettung aktueller gesellschaftlicher und kirchlicher Rahmenbedingungen in die Leitgedanken der Zukunft des Verbandes.
  • ..., dass dies kein Prozess von oben nach unten wird, sondern dass möglichst viele Kolpingmitglieder in den örtlichen Kolpingsfamilien die Idee mittragen, auch weil sie in den Prozess eingebunden sind.

Jochen Karrlein, Kolpingsfamilie Schweinfurt


  • ... das Leitbild unseres Verbandes an die Herausforderungen der heutigen Zeit angepasst werden muss. In unserer schnelllebigen Zeit ändern sich viele Dinge sehr, sehr schnell.
  • ... einen Lösungsansatz für gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen der heutigen Zeit mit einem selbstverständlichen Blick in die Zukunft.
  • ..., dass beim Zukunftsprozess Kolping als Gesamtverband zusammenarbeitet und die Weichen für die Zukunft das Kolpingwerk und die Kolpingjugend gemeinsam stellen.

Tamara Kieser, Kolpingsfamilie Neustadt bei Coburg


  • ... die Gesellschaft wie eine Welle ist; wenn wir einheitlich – in großer Masse – auftreten und für etwas kämpfen, können wir viel bewegen.
  • ..., dass die Jugend gestärkt und Partizipation gefördert wird.
  • ... die Förderung von mehr Ideenreichtum und Innovation, mehr Bildung und Weiterqualifizierung.

Gerhard Knapp, Diözesanverband Köln


  • ... nur in einer breit angelegten Diskussion, mit Beteiligung der Basis, den Menschen in der Kolpingsfamilie der richtige Weg des Kolpingwerkes Deutschland in die Zukunft erarbeitet werden kann.
  • ... zumindest Ansätze von Lösungen auf die großen Fragen unseres Verbandes (z.B. Mitgliederentwicklung, Stärkung der Kolpingsfamilien – werden wir zukünftig noch als Sozialverband in der Gesellschaft wahrgenommen?)
  • ..., die Mitglieder im Kolpingwerk Deutschland für die Ideen von Adolph Kolping zu begeistern, denn dann haben wir eine Zukunft.

Heribert Knollmann, Kolpingsfamilie Rheine-Emstor


  • ... wir die Veränderungen in Kirche und Gesellschaft wahrnehmen und darauf reagieren müssen, damit wir als Verband noch eine Zukunft haben.
  • ..., dass wir es schaffen, alle Ebenen und vor allem auch die Kolpingsfamilien vor Ort mitnehmen zu können.
  • ... eine breite Offenheit für neue Zielgruppen und für unterschiedliche existierende Lebensmodelle.

Hildegard Kräling, Kolpingsfamilie Siedlingshausen


  • ... wir auch in Zukunft als Kolpingwerk und Kolpingjugend eine starke Stimme vertreten müssen; und das gelingt nur, wenn wir uns auf unsere Grundwerte besinnen und diese dann auf die Probleme der heutigen Zeit anwenden, so wie es auch Adolph Kolping damals getan hat.
  • ..., dass wir uns neuen Ansichten gegenüber öffnen, doch dabei unser Wirken in der Nachfolge Adolph Kolpings nicht aus den Augen verlieren.
  • ..., dass es nicht nur ein Projekt der oberen Ebenen bleibt, sondern bis in die Kolpingsfamilien durchdringt und wir alle gemeinsam das Kolpingwerk fit für die Zukunft machen!

Julia Mayerhöfer, Kolpingsfamilie Dietfurt


  • ... um unseren generationsübergreifenden Verband auf eine solide Grundlage für viele weitere erfolgreiche Jahre zu stellen.
  • ... viele neue Ideen und Impulse für Kolpingsfamilien, die Verbandsgliederungen und Einrichtungen.
  • ..., dass die gelebte Generationengerechtigkeit weiterhin bestehen bleibt und man sich weiterhin in der Kolpingjugend im Schutz des Gesamtverbandes ausprobieren kann.

Sven-Marco Meng, Kolpingsfamilie Güntersleben


  • ... sich Gesellschaftsstrukturen und Interessen der Menschen verändert haben und stetig verändern werden. Auf diese Veränderungen muss man eingehen, damit der Verband auch zukünftig einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft einnimmt und der Grundgedanke Adolph Kolpings erhalten bleibt.
  • ..., dass der Verband diese Veränderungen bewusst wahrnimmt, sie akzeptiert, sich für neue Wege öffnet und diese auch beschreitet. 
  • ..., dass die Kolpingmitglieder möglichst intensiv mit in den Prozess einbezogen werden.

Simone Niess, Kolpingsfamilie Mülheim Zentral/Heimaterde


  • ... um der drohenden Überalterung vorzubeugen. Auch die nächste Generation soll Kolping als starken Verband in der Kirche und in der Öffentlichkeit erleben.
  • ..., dass es gelingt, möglichst viele Kolpingsfamilie zur Mitarbeit zu begeistern, so dass sie sich mit alten und neuen Projekten zukunftsfähig aufstellen.
  • ..., dass die Kolpingsfamilien vor Ort in der Öffentlichkeit wieder mehr wahrgenommen werden und dass diese dazu als Sozialverband vor Ort auftreten.

Harald Reisel, Kolpingsfamilie Dahn


  • ... die Welt sich verändert und wir jedes Jahr neue Menschen für unser Werk begeistern müssen.
  • ... eine stärkere Ausrichtung auf junge Menschen. Vorschlag: Deutscher Kolping-Jugend-Tag in Köln. Für Mitglieder und Freunde der KF bis 30 oder 39 Jahren. Ähnliche dem KT 2015
  • ... dass alle Gremien deutlich verjüngt werden.

Armin Rodenfels, Kolpingsfamilie Fechenbach 


  • ... die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für unser Engagement immer vielfältiger werden. Als Kolpingwerk müssen wir unsere Arbeit gut profilieren, damit klar ist, wofür wir stehen.
  • ... eine ehrliche Ist-Analyse, um dann Konsequenzen für eine Weiterentwicklung einer zukunftsfähigen Kolpingarbeit zu ziehen.
  • ..., die unterschiedlichen Situationen vor Ort zu berücksichtigen. Kolping in der Stadt braucht möglicherweise andere Ansätze als Kolping auf dem Land.

Markus Silies, Kolpingsfamilie Emsbüren


  • ... es gilt, mit möglichst viel aktiven Kolpingschwestern und Kolpingbrüdern die Tür zu einem modernen Verband aufzuschließen, dabei aber nicht die historischen Wurzeln zu vergessen.
  • ..., dass die regionalen Begebenheiten gut abgebildet werden, ebenso wie die unterschiedlichen Altersschichtungen im Verband.
  • ..., dass jede und jeder sich Gehör verschaffen kann und diese Meinungen nicht in der großen Ablage verschwinden. Die Leitungsgremien müssen dann die Übersicht behalten und den Zukunftsplan auf den Weg bringen.

Wolfgang Simon, Kolpingsfamilie Kronach


  • ... wir unseren Verband und unsere Kolpingsfamilien zukunftsfähig machen müssen.
  • ..., dass unser Leitbild an die Lebenssituationen unserer Mitglieder angepasst wird.
  • ..., dass wir die Probleme unserer Gemeinschaft ernst nehmen und dass wir unsere Mitglieder mitnehmen.

Maria Taube, Kolpingsfamilie Vorst


  • ... Anspruch und Wirklichkeit im Kolpingwerk oft weit auseinander liegen.
  • ..., dass aus unserem "Gemischtwarenladen" ein Verband mit klarem Profil wird.
  • ..., dass wir mit Gottvertrauen mutig sind!

Peter Witte, Kolpingsfamilie Elmpt