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Kolping betreut Flüchtlingsunterkunft in Dülmen

Turnhalle mit 100 Personen

Das Kolping-Bildungswerk Diözesanverband Münster hat im Auftrag der Stadt Dülmen die Betreuung der Flüchtlingsunterkunft in der Turnhalle der Hermann-Leeser-Schule übernommen. Zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dort künftig jeden Tag von 8 bis 20 Uhr präsent sein, Abläufe koordinieren und die Flüchtlinge im Alltag unterstützen. Die Unterkunft bietet Platz für 100 Personen.
Seit die Flüchtlingsunterkunft bezogen worden war, hatten zunächst die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Ökumenischen Flüchtlingsinitiative Dülmen (ÖFiD) die Betreuung in der Turnhalle gewährleistet, weil so schnell keine hauptamtliche Betreuung gefunden werden konnte. In mehreren Schichten waren die Ehrenamtlichen seitdem täglich vor Ort. Bei der offiziellen „Stabübergabe“ sprach Sozialdezernentin Christa Krollzig von der Stadt Dülmen daher zunächst den Helferinnen und Helfern von ÖFiD ihren ganz herzlichen Dank aus. „Es war ein gewaltiger Kraftakt, den Sie hier in den vergangenen Wochen geleistet haben und wir sind Ihnen sehr dankbar für dieses große Engagement.“
Sie freue sich sehr, dass nun durch das Kolping-Bildungswerk dauerhaft eine Betreuung durch hauptamtliche Kräfte sichergestellt werden könne, so Krollzig. „Durch vorherige Kooperationsprojekte, z. B. in der Schulsozialarbeit, kennen wir uns bereits als verlässliche Partner auf Augenhöhe.“ Auch in der Flüchtlingsbetreuung hat das Kolping-Bildungswerk bereits Erfahrung. Es leitet seit dem 1. September eine Flüchtlingsunterkunft in Beckum im Kreis Warendorf.