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Gemeinsames Kochen von Flüchtlingen und Kolping

Nach einem halben Jahr der Planung war es am 11. Juni endlich soweit. Die Männerkochgruppe der Kolpingsfamilie Willich und 15 Flüchtlinge aus der Stadt trafen sich in der Aktionsküche der Stadtwerke zum gemeinsamen Kochen.

Die Köche auf Seiten der Flüchtlinge kamen u.a. aus Syrien, Afghanistan, dem Kongo, Armenien, Georgien und Tschetschenien. Entsprechen standen natürlich deren heimische Spezialitäten auf dem Speiseplan. Ob Reiseintopf mit Lammfleisch aus Afghanistan, Tolma (Kohlrouladen) aus Armenien, Khinkali (gefüllte Teigtaschen) aus Georgien, Moambe (Hähnchentopf) und Stockfisch mit Kochbananen aus dem Kongo oder Rehbraten aus Deutschland, die Liste der Gerichte war bunt gemischt.

Schnell kam man beim Kochen miteinander ins Gespräch und es entwickelte sich ein höchst unterhaltsamer und heiterer Nachmittag. Natürlich wurde beim Kochen auch daran gedacht, dass einige muslimische Mitköche dabei waren. Schweinefleisch wurde nicht verwendet und auch das Fasten im Ramadan bis Sonnenuntergang wurde eingehalten.

Ein ganz herzlicher Dank geht an Frau Andrea Buske-Bos und Frau Sabina Boner-Albers von der Aktionsküche der Stadtwerke. Beide unterstützten die Aktion an diesem Tag ehrenamtlich. Nach getaner Arbeit versammelten sich alle Beteiligten, zusammen mit weiteren Gästen, im Pfarrheim, um dort gemeinsam das tolle internationale Buffet zu genießen. Allen wird der Tag in guter Erinnerung bleiben. Zeigte er doch, wie einfach es ist, Brücken zu schlagen und Verbindungen zu knüpfen. Da wo Menschen zusammen kochen und gemeinsam essen, dort ist Gemeinschaft, dort ist Frieden.

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