Aus den Regionen

Kritik an Beschluss in Münster

"Affront gegen die Verwurzelung des Glaubens in unserer Region" kritisieren CDU-Bundestagsabgeordnete des Münsterlandes den Beschluss bezüglich des Katholikentagzuschusses.

Mit großem Kopfschütteln und noch größerer Unverständnis reagierten die CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Münsterland gemeinsam auf die Verweigerung eines Zuschusses für den Deutschen Katholikentag durch die rot-grün-bunte Ratsmehrheit von Münster. "Die rot-grüne geführte Ratsmehrheit der Großstadt Münster kommt dabei erneut über ein dörflich-provinzielles Denken und Handeln nicht hinaus", fasste es der Sprecher der CDU-Abgeordneten, Karl Schiewerling, zusammen. Er und die anderen Abgeordneten Jens Spahn, Johannes Röring, Anja Karliczeck, Reinhold Sendker und Sybille Benning wüschen sich von der Stadt ein stärkeres Engagement für den Glauben. "Anstatt den bundes- und zum Teil sogar europaweit beachteten Kirchentag als große Chance für Münster und die ganze Region zu nutzen, setzt bei Rot-Grün vor Ort ein ideologisches 'Klein-Klein' ein. Die ungläubigen Reaktionen quer durch die Republik zeugen schon jetzt von schwindender Reputation und sinkendem Ansehen des gesamten Münsterlandes", macht MdB Schiewerling auf die Tragweite des münsterschen Abstimmungsverhaltens aufmerksam.

Für Schiewerling und die anderen Unions-Abgeordneten der Region ist die Abstimmung ein tiefer Affront von Rot-Grün in Münster gegen die traditionell sehr tiefe Verwurzelung des Glaubens und der damit verbundenen Werteverbundenheit der weit überwiegenden Mehrzahl der Menschen in Münster und Umgebung. "Hier wird bewusst ein Kampf von Weltanschauungen und Empfindungen provoziert, der nicht zu den Menschen hier passt und den sie auch nicht wollen - egal wie kritisch sie der Amtskirche auch gegenüber stehen mögen", sagte Schiewerling. In diesem Kontext verweis er zudem darauf, dass Veranstalter eben nicht die Amtskirche sondern die katholische Laienorganisation ist. "Gerade die Kirchentage haben immer für Erneuerung und neue Impulse gestanden und sie in die Amtskirche hineingetragen. Und genau das will Rot-Grün in Münster nicht fördern sondern verhindern? Das ist absurd!", macht MdB Schiewerling auf die besondere Pikanterie der Ablehnung aufmerksam.

"Wie politisch kindisch dieses Verhalten ist zeigt ja ausgerechnet deren eigene Rot-Grüne Landesregierung: Ihr war das 'Nein' der Genossen aus Münster so peinlich, das nun das Land mit dem Geld eingestehen will - trotz ihres eigenen Rekorddefizits im Landeshaushalts", fügte der Sprecher der Unions-Abgeordneten hinzu. Und er verwies darauf, dass dieses merkwürdige Abstimmungsverhalten in Sachen Finanzen beim "bunten Bündnis vom Prinzipalmarkt" wahrlich kein Einzelfall ist: "Das ebenso ideologisch veranlasste Hick-hack um die Mitgliedsbeiträge zum 'Münsterland e.V.' vor wenigen Monaten war wohl erst der Aufgalopp zu mehr Provinzialität im Denken von Rot-Grün..."

Text: Büro Karl Schiewerling MdB

Foto1: www.pixabay.com