Aus den Regionen

Kolping Thüringen hilft Opfern in der Ostukraine

Rollstühle als Ostergeschenk am Karfreitag im Krisengebiet übergeben

(DV Erfurt) Ein besonderes Ostergeschenk haben Mitglieder des Thüringer Kolpingwerkes am winterlichen Karfreitag an Kriegsverletzte in der Ostukraine übergeben: Sie stellten dem Krankenhaus von Iwano Frankiwsk, wo Verletzte der kriegerischen Auseinandersetzungen aus der Ostukraine behandelt werden, fünf Rollstühle und Rollatoren zur Verfügung. "Diese Thüringer Kolping-Spende, die auf Anregung unserer Partnerfamilie von Sadnjestrjansk zustande kam, ist ein weiteres Zeichen unserer aktiven Solidarität mit den Verletzten und Vertrieben der Region." So Andreas Blümel, Kolpingvorsitzender von Pößneck, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Natalia die medizinischen Hilfsmittel ins Krisengebiet gefahren hatte.

Die Rollstühle, die in Iwano Frankiwsk von Mitgliedern einer Hilfsorganisation (unser Bild) mit Überraschung und Dank gern entgegen genommen wurden, sollen jetzt zur Versorgung von Verletzten in diesem und anderen Krankenhäusern der Ostukraine eingesetzt werden. Wie den Thüringer Überbringern gesagt wurde, warte man hier schon seit Wochen vergeblich auf derartige Hilfe aus Deutschland und Belgien.

Die Mitglieder der 22 Kolpingsfamilien des Bistums Erfurt sind seit nunmehr 25 Jahren in der Rumänienhilfe aktiv und haben seit wenigen Jahren ihren diesbezüglichen Aktionsradius auch auf Regionen der Ukraine ausgeweitet. Eine Entscheidung, die dankbare Anerkennung findet, wie sich auch beim jüngsten Besuch ukrainischer Jugendlicher im thüringischen Pößneck zeigte.

Text: M. Meinung
Foto: Blümel