Bundesebene

„Wir sind gemeinsam eine große Kraft“

Anlässlich des Reformationsgedenkens würdigte ZDK-Präsident Thomas Sternberg bei den Kölnern Gesprächen das Zusammenwirken von Protestanten und Katholiken.

Am Samstag den 4. März sprach der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, als Gastreferent bei den Kölner Gesprächen des Kolpingwerkes Deutschland. Die Veranstaltung begann mit einem Wortgottesdienst in der Kölner Minoritenkirche. In seiner Predigt sagte Bundespräses Josef Holtkotte: „Ökumenische Zeichen verdeutlichen den Willen zur Einheit. Der Geist Gottes verbindet uns alle miteinander. Das ist vielleicht mehr als wir ahnen. Es ist gut, dieses Miteinander zu stärken, das Verbindende zu leben und Signale der Freude und Hoffnung weiterzugeben.“

Anschließend trafen sich die geladenen Gäste im Stadthotel am Römerturm – Kolpinghaus International zu den Kölnern Gesprächen. Dort sprach Thomas Sternberg anlässlich des 500jährigen Reformationsgedenkens in diesem Jahr zu dem Thema „Hoffnungszeichen – Impulse für ein gemeinsames christliches Engagement in der Gesellschaft.“

Sternberg forderte als Ziel aller ökumenischen Anstrengungen die „Abendmahlsgemeinschaft“. Bei der Ökumene mache gerade das Engagement der Christen an der Basis Hoffnung. Denn Ökumene wachse von unten. So würden zum Beispiel viele Kolpingsfamilien Protestanten ganz selbstverständlich als Mitglieder aufnehmen.

Sternberg erinnerte zudem daran, dass Katholiken und Protestanten in Deutschland gemeinsam eine starke christliche Kraft sind, die partnerschaftlich in Gesellschaft und Politik hineinwirken können. Außerdem betonte er, dass Christen Gemeinsamkeiten über Grenzen, Rassen und Religionen hinweg erkennen und das christliche Menschenbild als Fundament sehen sollten.

Der vollständige Vortrag von Professor Thomas Sternbergs wird in Kürze hier auf kolping.de abrufbar sein.