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Neuer Diözesanpräses in Paderborn

In der Gemeinschaft sieht er eine starke Kraft, die Herausforderungen meistern kann.

Die Diözesanversammlung hat Sebastian Schulz am 20. Mai zum neuen Diözesanpräses im Kolpingwerk Paderborn gewählt. Fast einstimmig wählten die 114 Delegierten den bisherigen Pfarrer in Minden. Zukünftig wird Sebastian Schulz eine halbe Stelle für das Amt zur Verfügung haben, zusätzlich wird er im Pastoralverbund in Bad Lippspringe tätig sein. Damit ist er der erste Diözesanpräses im Kolpingwerk Diözesanverband Paderborn, der dieses Amt zeitgleich mit einer anderen Tätigkeit ausübt. Die Aufgaben des Diözesanpräses wird er in Kooperation mit einer geistlichen Leitung übernehmen.

Sebastian Schulz freut sich auf die neuen Aufgaben als Diözesanpräses. Getreu Adolph Kolping sieht er in der Gemeinschaft eine starke Kraft, die große Herausforderungen meistern kann: „Wenn ein einzelner Mensch durch ein reißendes Wasser waten will, wird er's nicht vermögen; greifen sich aber mehrere unter die Arme und bilden eine geschlossene Reihe, werden zusammen sie das tobende Element überwinden. Vereinigung macht stark, eine praktische Wahrheit, so alt wie die Welt.“

Die Diözesanversammlung als höchstes beschlussfassendes Organ des Kolpingwerkes Paderborn tagte im neuen, integrativem Kolpinghotel Susato in Soest. Die Delegierten informierten sich außerdem über die Kampagne „Heute für morgen. Wählen!" zur Bundestagswahl des Kolpingwerkes Deutschland und die kulinarische Spendenaktion „Eine-Welt-Dinner“ des Internationalen Kolpingwerkes und setzten sich mit der programmatischen Ausrichtung auseinander.