Aus den Regionen

Mut zu Veränderungen

Beim Regionalforum in Würzburg gab es am vergangenen Samstag lebhafte Diskussionen.

Wie kann Kolping auch zukünftig ein starker Verband bleiben? 85 Kolping-Mitglieder, überwiegend aus Unter- und Oberfranken, haben am Samstag, 7. April, beim Regionalforum in Würzburg über diese Frage diskutiert. Das Regionalforum war eines der fünf parallel stattfindenden Foren und eines von insgesamt 20 Regionalforen im Rahmen des Zukunftsprozesses "Kolping Upgrade ... unser Weg in die Zukunft". Ausgetauscht wurden von den Teilnehmenden unter anderem konkrete Erfahrungen aus der Arbeit vor Ort.

Im Laufe der Diskussion wurde deutlich, dass es überall dort, wo Kolping vor Ort stark ist, eine sehr gute Kinder- und Jugendarbeit mit für junge Menschen attraktiven Angeboten gibt. Dadurch würden junge Menschen für Kolping begeistert, so Manuel Hörmeyer, stellvertretender Bundesvorsitzender des Kolpingwerkes Deutschland. 

Beim Vorstellen der ersten Diskussionsergebnisse wurde deutlich: Überall in Deutschland stoßen Kolping-Mitglieder auf ähnliche Herausforderungen. Der Nachwuchs breche weg, die Gruppen vor Ort überalterten. Gesellschaftliche Veränderungen und demographischer Wandel seien auch im Verband sichtbar.

Auf Stellwänden konnte sich schließlich jeder zu verschiedenen Zukunftsthesen äußern. Einig zeigten sich die Teilnehmenden in einem Punkt: Auch wenn Mut zur Veränderung von Nöten ist, werde das Kolpingwerk weiterhin Gesellschaft und Kirche aktiv mitgestalten. Der Zukunftsprozess werde gelingen, denn „Kolping lebt!“, lautet das abschließende Fazit der Teilnehmenden.

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