Bundesebene

Kolpingwerk zum Berufsbildungsbericht 2017

Positive Entwicklung des Ausbildungsmarktes – aber schlechte Nachrichten für Benachteiligte: Das Kolpingwerk Deutschland veröffentlicht seine Stellungnahme zum Berufsbildungsbericht 2017, die der Bundesvorstand verabschiedet hat:

Die offensichtlich gute Entwicklung auf dem Ausbildungsstellenmarkt drückt sich in den aktuellen Zahlen des Berufsbildungsberichts aus[1]. Vordergründig ist die Steigerung des Angebots an betrieblichen Ausbildungsplätzen bei gleichzeitig weniger Bewerber/-innen eine positive Entwicklung. Was sich in solchen Zahlen nicht ausdrückt, ist eine andere Tatsache: die Verstetigung und Zementierung der Benachteiligung von bestimmten Personengruppen. Die Ausbildungsplatzsituation zeigt neue und vertieft alte Spaltungen: Sowohl sektorale und regionale und v.a. auch qualifikatorische Passungsprobleme können die offensichtlich günstigen Daten nicht überdecken! Auf dem Ausbildungsstellenmarkt zementieren sich somit neue Ungleichgewichte.

Zentrale Problemfelder auf dem Ausbildungsmarkt

Besorgniserregend ist trotz der relativ günstigen statistischen Werte, dass die Quote junger Menschen zwischen 20 bis 34 Jahren ohne Ausbildung erneut gestiegen ist. Mittlerweile haben absolut gesehen 1,95 Millionen Menschen zwischen 20 und 34 Jahren keinen Berufsabschluss. Diese Zahl ist erschreckend hoch. Nimmt man allein den durch die Digitalisierung der Arbeitswelt zu erwartenden Anstieg der Anforderungen an eine Ausbildung in den Blick, dann ist zu befürchten, dass sich diese Zahl noch erheblich steigern wird. Hier ist die wesentliche Trennlinie die Spaltung des Ausbildungsmarktes zwischen Etablierten (d.h. den Personen, die selber genau wie ihre Eltern eine Ausbildung gefunden und abgeschlossen haben) und Nichtetablierten (d.h. Personen, die selber genau wie ihre Eltern keine Ausbildung gefunden oder diese abgebrochen haben) zu sehen, die sich dann später in der Arbeitswelt fortsetzt.

Die Fakten belegen ferner, dass trotz günstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und einem hinreichendem Angebot von Ausbildungsplätzen die Zahl der Jugendlichen ohne Berufsabschluss nicht sinkt, sondern sogar noch ansteigt. Konjunkturell gute Rahmenbedingungen alleine lösen also das Integrationsproblem nicht. Hier scheint ein erhebliches Qualifikationsproblem zu bestehen.

Diese Entwicklung der Spaltung des Ausbildungsmarktes wird auch erneut unterstrichen durch die Zunahme der Zahl junger Menschen im Übergangsbereich! Der Anstieg von 12,2 % (32.600 junge Menschen) gegenüber dem Vorjahr ist umso dramatischer zu werten ob der insgesamt guten Ausbildungsplatzsituation und deutet ebenfalls auf erhebliche Qualifikationshindernisse neben den sektoralen und regionalen Passungsproblemen hin. Allerdings muss hierbei auch berücksichtigt werden, dass der Anstieg im Übergangsbereich auch auf Programme zum Erlernen der deutschen Sprache für jugendliche Geflüchtete und Zugewanderte zurückzuführen ist.

Dass etwa die Passungsprobleme erneut zugenommen haben, lässt auch Rückschlüsse zu auf das der Ausbildung vorgelagertem System Schule. Es muss unter Beteiligung aller Akteure vorurteilsfrei und kritisch geprüft werden, ob noch alle Schularten für die Aufnahme einer Ausbildung qualifizieren. Hier scheint ein wesentliches Problem zu liegen. Betriebe können die Defizite bei der Vermittlung von Qualitätsstandards, die das System Schule leisten soll, nicht kompensieren. Passungsprobleme existieren also nicht nur rein statistisch (etwa das Verhältnis unbesetzte Stellen gegenüber der Zahl der Bewerber), sondern die verschiedenen qualitativen Passungsprobleme müssen Grundlage sein für die nähere Untersuchung der Ursachen! Die Berufsbildungspolitik und die Bildungspolitik müssen hier neue Wege gehen. Insbesondere sind Schnittstellen zwischen der Arbeitsmarktpolitik und der Bildungspolitik zu identifizieren und besser aufeinander abzustimmen.

„Vererbung“ des Scheiterns auf dem Arbeitsmarkt

Was für die Bildung gilt, das setzt sich in der beruflichen Ausbildung fort: Es existiert ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Vorbildung der Herkunftsfamilie und dem Einstieg in die berufliche Ausbildung! Jungen Menschen aus Herkunftsfamilien, die ein geringes Bildungsniveau haben, gelingt der Einstieg in die Berufsausbildung weniger gut als jungen Menschen aus Herkunftsfamilien mit höheren Bildungsabschlüssen. Das Scheitern wird – vergleichbar mit der Situation in der allgemeinen Bildung – von Generation zu Generation vererbt! Die Bildungspolitik muss sich insgesamt die Frage stellen, wieso – trotz großer Anstrengungen – der Zusammenhang zwischen Milieu, Herkunft und Bildungserfolg nicht aufgelöst werden kann.

Schulabschluss bedingt Ausbildungschance

Die Anteile der verschiedenen Schulabschlüsse unter den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen variieren zwischen den Zuständigkeitsbereichen. So ist der Anteil der jungen Menschen mit Realschulabschluss im Zuständigkeitsbereich Industrie und Handel mit 42,3% gegenüber jungen Menschen mit Studienberechtigung (33,9 %) und jungen Menschen mit Hauptschulabschluss mit 21,3 % besonders hoch.

Insgesamt ist jedoch eine Verschiebung bei der Rekrutierung zugunsten des Abiturs und zu Lasten der anderen Schulabschlüsse festzustellen. Auch wenn dieser Zusammenhang darauf zurückzuführen ist, dass der Anteil der Schüler aus den allgemeinbildenden Schulen mit Hauptschulabschluss rückläufig ist, darf diese Entwicklung nicht darüber hinwegtäuschen, dass offensichtlich der Hauptschulabschluss nicht mehr für alle Ausbildungen hinreichend qualifiziert. Auch hier macht sich ein Verdrängungswettbewerb deutlich!

Auch für die Berufsausbildung gilt: auf dem Weg zur 2/3 Gesellschaft

Folgende Zahlen belegen „beeindruckend“ den seit längerem feststellbaren Trend der 2/3 Gesellschaft auch im beruflichen Ausbildungsbereich! Nur 43,3 % der Jugendlichen mit Hauptschulabschluss schaffen den direkten Weg von der Schule in die Ausbildung. Trotz eines relativ günstigen Angebot – Nachfrage - Verhältnisses befinden sich über 270.000 Jugendliche im Übergangssystem. Die Quote der Auszubildenden, die eine Studienberechtigung haben, stieg von 20,3 % (in 2009) auf 27,7 % (in 2015)! Gleichzeitig ist seit Jahren ein Rückgang des Anteils von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss im dualen System zu verzeichnen (2009: 33,1%, 2015: nur noch 26,7%). Erstmals ist der Anteil der Auszubildenden mit Studienberechtigung höher als der mit Hauptschulabschluss! Diese Trends werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach fortsetzen. Damit ist die 2/3 Gesellschaft in der Arbeitswelt festgeschrieben.[2] Eine Gesellschaft, deren Wirtschaft immer stärker auf Wissen basiert, wird sich die Frage stellen müssen, ob sie sich die dauerhafte Ausgrenzung eines erheblichen Teils der Bevölkerung leisten kann! Die Qualitätsanforderungen sind die Trennungslinie bei der Integration in den Ausbildungsmarkt.

Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders betroffen

Die Situation von jungen Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Ausbildungsmarkt bleibt angespannt. Dennoch zeigen Zahlen ein differenziertes Bild. Der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland steigt kontinuierlich an (2011: 18,5% 2015: 21,0%). Die Ausbildungsanfängerquote von jungen Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit lag 2015 mit 26% deutlich unter der von jungen Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit (66,8%). Gleichzeitig deuten empirische Untersuchungen darauf hin, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund ein ähnlich hohes Interesse an einer Berufsausbildung haben wie deutsche Jugendliche[3]. Die insgesamt niedrigeren Schulabschlüsse bei jungen Menschen mit Migrationshintergrund sind eine Ursache für ihren geringeren Einmündungserfolg. Allerdings fällt auf, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund mit gleichen schulischen Leistungen wie deutsche Jugendliche deutlich niedrigere Einmündungsquoten aufweisen!

Das Bewerbungsverhalten ist hingegen weitgehend identisch. Junge Menschen mit Migrationshintergrund erkundigen sich sogar häufiger (41% zu 36%) und bei mehr Betrieben (28% zu 25%) als junge Menschen ohne Migrationshintergrund. Allerdings ziehen Jugendliche mit Migrationshintergrund deutlich weniger (3% zu 11%) Ausbildungsbetriebe in Betracht, die mehr als 100 km von ihrem Wohnort entfernt sind.

Geflüchtete Jugendliche: Herausforderung und Chance

Die berufliche Integration junger Geflüchteter bleibt auch in den kommenden Jahren eine große Herausforderung. Für Geflüchtete, die keinen Schulabschluss oder beruflichen Abschluss haben, muss schnellstmöglich der nachträgliche Erwerb ermöglicht werden. Angebote an Kursen zur Potentialanalyse von jungen Geflüchteten, Kurse zur Berufsorientierung und Berufseinmündung müssen noch verstärkter angeboten werden. Ebenso muss die Heranführung und Eingliederung in das Berufsleben durch zusätzliche intensive Sozial- und Netzwerkarbeit, Beratungs- und Coaching-Prozesse, psychosoziale Unterstützungsleistungen und durch projektbezogenes Arbeiten und arbeitsplatzbezogene Qualifizierungsmaßnahmen erfolgen.

Wirtschaft und Kammern, Gewerkschaften und Arbeitgeber/innen müssen kooperieren und die Chancen nutzen, die sich insbesondere angesichts einer abnehmenden Erwerbsbevölkerung durch Geflüchtete mittel- und langfristig eröffnen. Viele junge Geflüchtete zeigen sich bereit einen Ausbildungsberuf zu erlernen. Jedoch muss  die Allianz für Aus- und Weiterbildung diese Gruppe besonders in den Blick nehmen. Anerkennungsverfahren für Berufsqualifikationen, Hochschulzeugnisse und Weiterbildungen aus dem Herkunftsland müssen vereinfacht werden. Für geflüchtete Jugendliche mit einem nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt müssen gesonderte Maßnahmen bereitgestellt werden. Denn diese zu aktivieren sowie stufenweise und nachhaltig in Arbeit oder Ausbildung zu integrieren ist unverzichtbar.

Jugendwohnen: Verbesserung der Passgenauigkeit zwischen Auszubildenden und Ausbildungsplätzen

Regional bedingte Passungsprobleme zwischen Auszubildenden und Ausbildungsplätzen stellen ein zentrales Problem des Ausbildungsmarktes dar. Die niedrig ausgeprägte Bereitschaft junger Menschen generell und besonders mit Migrationshintergrund, wohnortferne Ausbildungsbetriebe anzustreben, sollte dazu veranlassen, Jugendwohnen als Angebot der Jugendhilfe für junge Menschen in schulischer oder beruflicher Ausbildung stärker in den Blick zu nehmen. Denn Jugendwohnen stellt ein wichtiges Instrument dar, um eine deutliche Verbesserung bei der Vermittlung von Jugendlichen in eine Ausbildung zu erreichen genauso wie bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen.

Die bisherige Förderung der Mobilität der Jugendlichen durch das Jugendwohnen wird allerdings durch den beschlossenen Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum SGB VIII eingeschränkt. Denn die Zielgruppe für das Jugendwohnen wird durch den Vorschlag im Gesetzentwurf verändert, so dass die bisherige Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler, der Teilnehmenden an Maßnahmen der Arbeitsagenturen und Jobcentern sowie der Auszubildenden mit Bedarf an sozialpädagogisch begleitetem Wohnen von diesem Angebot ausgeschlossen wäre. Das Angebot des Jugendwohnens nach § 13 (3) würde von rund 90 % dieser jungen Menschen nicht mehr in Anspruch genommen werden können.

 

Forderungen

Berufsbildungsbericht muss stärker die Probleme beleuchten

Bei einer wertenden Beurteilung der Ausbildungsplatzsituation sind die Zahlen des Übergangsbereichs und die der unversorgten Bewerber in den Mittelpunkt zu stellen! Die Situation im Übergangsbereich ist der Maßstab dafür, wie erfolgreich oder nicht erfolgreich die Integration junger Menschen in Ausbildung und Beruf gelungen ist. Gerade vor dem Hintergrund des Trends zum Anstieg der Qualifikationsanforderungen in verschiedenen Ausbildungsberufen und des nun seit Jahren feststellbaren Trends, dass immer mehr Abiturienten auf den Ausbildungsmarkt drängen, muss die Gruppe der Gescheiterten verstärkt in der fachpolitischen Debatte berücksichtigt werden. Eine Berichterstattung, die in der Tendenz die „guten Zahlen und Statistiken“ in den Vordergrund rückt, wird dem Problem der Desintegration durch Ausgrenzung auf dem Ausbildungsmarkt nicht gerecht! Der Berufsbildungsbericht muss daher die unterschiedlichen Problemkonstellationen stärker in den Mittelpunkt der Berichterstattung stellen!

Die bisherigen Parameter zur Beurteilung der Ausbildungsplatzsituation müssen ergänzt werden. Statistische Werte sagen wenig aus über die individuelle Situation von jungen Menschen, die den Weg in die Ausbildung aus unterschiedlichen Gründen nicht finden. Neben den statistischen Indikatoren wie „erweiterte Angebot - Nachfrage - Relation“ müssen in Zukunft im Berufsbildungsbericht auch die Ursachen für den nicht gelingenden Einstieg in die Ausbildung erfasst und dargestellt werden. Erfasst werden müssen in diesem Kontext v.a. die qualitativen Ursachen des nicht gelingenden Eintritts in die Berufsausbildung. Dies gilt jedoch nicht nur für die Seite der nachfragenden jungen Menschen. Ebenfalls in den Blick einer qualitativen Analyse zu nehmen ist die Darstellung der Gründe für die sinkende Ausbildungsbereitschaft insbesondere von kleinen Betrieben! Das gilt auch für das vor dem Hintergrund der relativ hohen Zahl unversorgter Bewerber als „Luxusproblem“ erscheinende Faktum, dass zunehmend mehr Betriebe Probleme haben, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen!

Ausbildungsmotivation bei kleinen Betrieben fördern

Eine weitere Entwicklung wirkt sich nachteilig auf Benachteiligte bei der Ausbildungssuche aus: Der Bestandsverlust an Ausbildungsbetrieben. Damit setzt sich der Trend „Ausbildung nur noch in mittleren und großen Betrieben“ weiter fort. Dies dürfte zu zusätzlichen Passungsproblemen führen. Auch wenn große Betriebe für ein bestimmtes – in der Regel gut vorgebildetes – Klientel attraktiver erscheinen und daher bevorzugt werden, wirkt sich gerade dieser Trend nachteilig aus bei der Gruppe der eher leistungsschwachen Jugendlichen.

Nur noch ca. 20 % der Betriebe bilden aus. Und der Trend ist weiter rückläufig. Wie vor diesem Hintergrund der drohende Fachkräftemangel gelöst werden soll, bleibt offen! Kleine Betriebe ziehen sich auffallend deutlich aus der Ausbildung zurück. Die Ausbildungsbetriebsquote ist gesunken. Kleine Ausbildungsbetriebe müssen daher gesondert gefördert und mit eigenen Programmen unterstützt werden! Neben der individuellen Förderung (assistierte Ausbildung) gilt es, insbesondere kleine Betriebe durch entsprechende Programme dazu zu motivieren, wieder auszubilden! Wichtig scheint hier eine Förderpolitik, die neben individuellen Komponenten auch auf die Verbesserung der strukturellen Komponenten einer Ausbildung setzt. In diesem Sinne sollte über eine Form der „Ausbildungsbeihilfe für kleine Betriebe“ als eigenständiges Förderprogramm nachgedacht werden, . ggf. mit dem Fokus auf schwervermittelbare Jugendliche. Ausbildung – auch mit Blick auf den drohenden Fachkräftemangel – kostet Geld, sie ist nicht umsonst zu haben.

Eine Möglichkeit zur Finanzierung dieser Beihilfe kann sein, Betriebe, die selbst nicht ausbilden, aber gleichzeitig auf ausgebildete junge Menschen ganz selbstverständlich zugreifen, an den Kosten der Ausbildung finanziell zu beteiligen! Ausbildung kostet, daher ist die Rekrutierung von Fachkräften nicht umsonst!

Von den von der Allianz für Aus- und Weiterbildung vereinbarten 10.000 Plätzen für assistierte Ausbildung sind 9.932 Plätze besetzt worden. Zu prüfen gilt es, ob dieses Instrument neben seinen unterschiedlichen Problemen bei der Startphase die gesetzten Ziele erreicht hat. Sollte sich das Instrument bewährt haben, gilt es, die Anzahl der Plätze auszuweiten!

Zusammenhang von Herkunft und Berufschancen aufbrechen

Der Zusammenhang ist eindeutig: Jugendliche, deren Herkunftsfamilie erfolglos war bei der Berufs-/Arbeitsweltintegration, haben vergleichsweise ebenfalls geringe Chancen eine Ausbildung aufzunehmen. Hier können alle Instrumente des Übergangssystems und andere Förderprogramme scheinbar nur noch bedingt den Zusammenhang zwischen Herkunft und beruflicher Bildung kompensieren! Wenn dem so ist, dann muss überlegt werden, welche zusätzlichen Unterstützungsleistungen junge Menschen in diesen Milieus erhalten können! Einer offenen und pluralen Gesellschaft muss es gelingen, den Teufelskreis der Vererbung von Armut und beruflicher Desintegration zu durchbrechen!

Der Bundesvorstand

 

[1] BMBF: Berufsbildungsbericht 2017 (abgerufen am 24.04.2017: https://www.bmbf.de/pub/Berufsbildungsbericht_2017.pdf)

[2] Das bestätigt auch die „Einmündungsquote“ von 64,7 % in 2016. In: Berufsbildungsbericht 2017, S. 172.

[3] Berufsbildungsbericht 2017, 57.