Aus den Regionen

Kolpinger der neuen Bundesländer beim Regionalforum

In Hettstedt diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von vier Diözesanverbänden über die Zukunft des Verbandes.

Rund 70 engagierte Kolpingmitglieder aus den vier östlichen Diözesanverbänden Magdeburg, Dresden, Görlitz und Erfurt überlegten am 14. April auf dem Regionalforum im Kolping-Bildungswerk Hettstedt, wie sie ihre örtlichen Kolpingsfamilien erneuern und fit für die Zukunft machen können. Dazu stellten die Kolpinger ihr Wirken in Kirche und Gesellschaft in sehr geschwisterlicher Diskussion auf den Prüfstand, wie es gegenwärtig bei den insgesamt 20 regionalen Foren in ganz Deutschland getan wird.

Die Hettstedter Versammlung orientierte sich dabei an den vier Themenbereichen des Zukunftsprozesses "Kolping Upgrade" (Klares Profil, Teil der katholischen Kirche, Mitgliederverband mit Verbandseinrichtungen, motivierte ehren- und hauptamtliche Mitstreiter), beleuchtete kritisch den Ist-Zustand des hiesigen Kolpingwerkes, zeigte sich generell aber auch nicht ängstlich gegenüber notwendigen Verbandsveränderungen.

Andreas Brock, Vorsitzender der Region Ost, bekam so in der Aussprache auch Beifall für sein Statement: "Hier und heute habe ich den Herzschlag und den Widerspruch gespürt, was mir guten Mut für unsere gemeinsame Zukunft macht!" Ein Teilnehmer aus Kolumbien, der erstmals an einem derartigen Treffen begeistert teilnahm, brachte es auf den Punkt: "Ich habe heute erfahren: Kolping lebt!"

Die Ergebnisse aller Regionalforen sollen 2019 in Fulda beim bundesweiten Kolping-Zukunftsforum, das Weichen für den Gesamtverband stellen soll, zusammengeführt werden. Die Kolpinger der Region Ost, so Regionalsekretär Norbert Grellmann, treffen sich zuvor noch beim 3. Kolpingtag der neuen Bundesländer, ebenfalls in Hettstedt.  

Text: Michael Meinung
Fotos: Norbert Grellmann