Aus den Regionen

Für Frieden und Gerechtigkeit

Am gestrigen 1. Mai gestaltete die Kolpingsfamilie Dahn in der Pirmasenser Nardini-Kapelle eine Andacht.

Diese beschäftigte sich mit folgenden Personen und Themen: Maria, Heiliger Josef, seliger Paul-Josef Nardini, seliger Adolph Kolping und dem Tag der Arbeit. Unterschiedlicher könnten die Blickwinkel kaum sein, aber alle vereint die Tatsache der guten Glaubensvorbilder.

In früheren Jahren fand am 1. Mai vom Kolping Bezirksverband Pirmasens / Zweibrücken in der geographischen Mitte des Bezirkes ein Begegnungstag an der Wendelinuskapelle beim Hochstellerhof statt. Dabei setzte sich Kolping in der Öffentlichkeit für menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein. Seit einigen Jahren ist die Durchführung dieses Tages nicht mehr möglich; nun hat es sich die Kolpingsfamilie Dahn zur Aufgabe gemacht, die Tradition des 1. Mai neu zu beleben. Vor einem Jahr referierte Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann in der Pirmasenser Pirminius-Kirche zu diesem Thema.

In diesem Jahr beschäftigte man sich in der Andacht mit der Problematik, dass beispielsweise oft in jungen Familien beide Elternteile nur geringfügig oder in Teilzeit beschäftigt sind, sie dadurch dennoch aber so häufig arbeiten müssen, dass zu wenig Zeit für die Kinder bleibt und außerdem das Geld zum Leben knapp wird. Weitere Themen waren die Gefahren und die Chancen der Digitalisierung sowie die Ausbeutung von Arbeitnehmern durch das Umgehen von Tarifverträgen. 

Die Mitglieder der Kolpingsfamilie beteten gemeinsam mit den Mallerdorfer Schwestern für eine Verbesserung dieser Situationen sowie für den Frieden in der Welt. Dabei wurden sie besonders durch ein Zitat von Adolph Kolping motiviert: „Mit dem Beten, und mag es auch noch so mangelhaft gewesen sein, habe ich noch immer mehr ausgerichtet als mit allem irdischen Sorgen und Abmühen.“

Weitere Informationen dazu auf www.kolpingfamilie-dahn.de.