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Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

Kolpingmagazin

Fit für den Einsatz

Seit Januar ist die Kolping-Roadshow in Deutschland unterwegs. Dort erfahren Interessierte alles über die Integration von Geflüchteten. Fachkundige Honorarkräfte stehen für Fragen bereit. Sie wurden in Köln geschult.

 Zum Schluss dürfen die Besucher das Infomobil bewerten (1). Und damit an der Abstimmstation möglichst viele den grünen Smiley für „sehr gut“ drücken, müssen die Verantwortlichen gut geschult sein. Also zurück an den Anfang und der Reihe nach! Im Januar wurden die Honorarkräfte – alles sehr junge engagierte Menschen – in Köln vorbereitet. Sie fahren jetzt mit dem Infomobil des „Kolping-Netzwerkes für Geflüchtete“ durch Deutschland. Immer eine Honorarkraft ist verantwortlich für einen Termin. Sie wird das Infomobil aufbauen, betreuen und für Fragen zur Verfügung stehen. In Köln haben die Begleiterinnen und Begleiter sich in das Infomaterial eingelesen (2), und sie haben das Kolping-Mobil so aufgebaut (3), wie es auch vor Ort zum Besuch einladen wird. Ein ganzes Wochenende haben die jungen Menschen gelernt, diskutiert und zugehört (4). Schließlich müssen sie ein gutes Hintergrundwissen haben, um fachkundig Auskunft geben zu können, z. B. über die Geschichten Geflüchteter, deren Probleme in Deutschland, den Umgang mit Vorbehalten, Möglichkeiten der Hilfe und vieles mehr. Im Infomobil können sich die Besucher auf vielfältige Weise informieren. Verteilt im Fahrzeug und auf der ausgeklappten Bühne stehen Taschen, die etwas über Geflüchtete erzählen. Beim Blick in eine dieser Taschen (5) gibt es viel zu entdecken, unter anderem eine kurze Geschichte der Besitzer. Wo kommt er/sie her? Warum hat er/sie in einem Boot oder zu Fuß das Heimatland verlassen? Ist die Familie mitgekommen, sind Verwandte im Krieg gestorben? Der Inhalt der Taschen gibt anonymen Geflüchteten eine Geschichte und ein Gesicht. Hintergrundwissen zu Fluchtursachen, der Situation in Krisengebieten, und weiteren Themen, die ein Verständnis für Geflüchtete schaffen sollen, werden auf zwei Bildschirmen (6) angeboten.

„Kolping integriert“ – unter diesem Leitwort haben sich das Kolpingwerk Deutschland, der Verband der Kolpinghäuser und der Verband der Kolping-Bildungsunternehmen zum Kolping-Netzwerk für Geflüchtete zusammengeschlossen. Das Netzwerk entwickelt Angebote für die Arbeit mit Geflüchteten. Was dahinter steckt und wie Menschen vor Ort in ihrer Integrationsarbeit von den Erfahrungen des Netzwerkes profitieren können, auch das erfahren die Besucher im Infomobil (7), im Gespräch und aus dem ausliegenden Infomaterial (6).

  • Infos zur Kolping-Roadshow im Internet oder bei Kolpingsfamilien, Gruppen, Vereinen, Pfarrgemeinden und Einrichtungen.
  • Buchungen sind möglich unter Jana Kortum, Projektreferentin „Kolping-Netzwerk für Geflüchtete“ Tel.: (0221) 20701–143 E-Mail: jana.kortum[at]kolping.de 

 

Text und Fotos: Georg Wahl