Bundesebene

Entscheider treffen sich in Köln und Stuttgart

Vom 10. bis 12. November tagt in Stuttgart der Bundeshauptausschuss des Kolpingwerkes Deutschland mit Delegierten aus allen 27 Diözesanverbänden. Der Bundesvorstand bereitet das große Treffen am 1. bis 2. September in Köln vor.

Ein wichtiges Thema in Stuttgart bilden die Leitlinien zur Arbeitswelt. Bereits im Frühjahr wurde den Diözesanverbänden ein Entwurf zur vorbereitenden Diskussion zur Verfügung gestellt. Durch die neuen Leitlinien „Wir gestalten Arbeitswelt mit“ sollen die ehrenamtlichen Mandatsträger/-innen aus dem Kolpingwerk konkrete Handlungsimpulse für ihr Engagement erhalten. Darüber hinaus sollen die Leitlinien das verbandliche Wirken in der Arbeitswelt skizzieren und ein umfassendes Bild über das vielfältige Engagement vermitteln. Aufgrund von Umfang und Bedeutung hat der Bundesvorstand beschlossen, die Leitlinien als Leitantrag vorzulegen.
Beim Bundeshauptausschuss berichtet die Arbeitsgruppe CD-Richtlinie über das Vorhaben, das einheitliche Erscheinungsbild (CD – Corporate Design) im Verband uns seinen Einrichtungen zu verbessern. Der Arbeitsgruppe gehören Vertretungen der Landes- und Regionalverbände, des Bundesvorstandes, der Einrichtungen und Unternehmungen sowie der Kolpingjugend an. Konkrete Vorschläge werden in Stuttgart vorgestellt. Vom Bundeshauptausschuss wird eine erste Richtungsentscheidung erwartet.
Der Bundesvorstand wird sich bei seinem bevorstehenden Treffen auch mit den Erwartungen des Kolpingwerkes an die Abgeordneten des 19. Deutschen Bundestages befassen. Gegenwärtig wird an einem Entwurf gearbeitet. Überlegt wird auch, das Thema „Bekämpfung von Fluchtursachen“ in die Beratungen der diesjährigen Generalversammlung in Lima/Peru einzubringen.