Kolping-Mosaik in der Kolpingkapelle zu St. Martinus, Kerpen

Besucher im Bundessekretariat in der St. Apern-Straße

Aus den Regionen

Auf den Spuren Kolpings

Studienfahrt des Kolpingwerkes Diözesanverband Speyer nach Kerpen und Köln

35 Kolpingmitglieder aus mehreren Kolpingsfamilien im Kolpingwerk Diözesanverband Speyerreisten zu den Wurzeln Adolph Kolpings: Erstes Ziel war das Geburtshaus von Adolph Kolping in dessen Geburtsstadt Kerpen. Dort besuchten die Reisenden die Ausstellung zu Leben und Wirken des Gesellenvaters. Danach folgte der Besuch der Stiftskirche St. Martinus in Kerpen: Dort wurde Adolph Kolping getauft, feierte seine Erstkommunion und seine Primiz. Hermann Josef Baum schuf in den 1990er Jahren an der Kopfwand der Kapelle ein eindrucksvolles Mosaik, das Kolpings einzelne Lebensstationen in Form einer aufgehenden Blütenknospe darstellt. Das Gesicht Kolpings in diesem Kunstwerk ist bewusst nur angedeutet, denn „es sind die Kolpingmitglieder, die dem Kolpingwerk sein Gesicht geben“, sagte Harald Reisel, stellvertretender Vorsitzender des Kolpingwerkes DV Speyer. Er hatte die Reise, die sich besonders an Neumitglieder in den Kolpingsfamilien richtete, initiiert und organisiert. 

Ein weiteres Ziel war das Bundessekretariat des Kolpingwerkes Deutschland im Kolpinghaus zu Köln. Dort konnten sich die Kolpingmitglieder aus der Pfalz eingehend über Struktur, Einrichtungen, Arbeit und aktuelle Projekte des Kolpingwerkes informieren. Stefan Sorek, Assistent der Verbandsleitung, führte durch die Abteilungen des Hauses. Im Kolpinghaus ist auch das Stadthotel am Römerturm und ein modernes Wohnheim für Jugendliche untergebracht. Dort, wo der Sozialreformer Adolph Kolping vor über 150 Jahren das erste deutsche Gesellenhaus gebaut hat, wohnen wieder junge Menschen in Ausbildung, ein Engagement ganz wie in den Ursprüngen des Katholischen Gesellenvereins. Höhepunkt der Tagesfahrt war dann die Begegnung mit dem Seligen Adolph Kolping an seinem Grab in der Minoritenkirche zu Köln. 

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