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Arbeitsgruppe stellt CD-Entwürfe vor

Beim Bundeshauptausschuss hat die Arbeitsgruppe „CD-Richtlinie“ einen Vorschlag für eine neue Wort-Bild-Marke des Kolpingwerkes Deutschland sowie eine Reihe von Gestaltungsbeispielen vorgestellt.

Die Spannung war spürbar: Rund 18 Monate lang hat eine Arbeitsgruppe, die vom Bundeshauptausschuss vor zwei Jahren beauftragt und vom Bundesvorstand berufen wurde, Vorschläge für ein einheitliches "Corporate Design" vorgestellt. Dazu gab es eine Trendabstimmung.

Im Kolpingwerk Deutschland gibt es eine große Vielfalt und wenig Einheitlichkeit im visuellen Auftreten in der Öffentlichkeit. Das betrifft Verband und Einrichtungen. Aus diesem Grund hat der Bundesvorstand die Initiative ergriffen, um ein besseres einheitliches Erscheinungsbild zu ermöglichen.

Der Bundeshauptausschuss 2015 hat dieses Anliegen aufgenommen und ist dem Verfahrensvorschlag gefolgt, eine Arbeitsgruppe einzurichten, der Vertretungen aus Personalverband und Einrichtungen angehören. Für alle zum Einsatz kommenden Instrumente der Information und Kommunikation im Kolpingwerk Deutschland, soll ein einheitliches Erscheinungsbild (CD - Corporate Design) entwickelt und zum Einsatz gebracht werden.

Die Arbeitsgruppe CD-Richtlinie hat zunächst die Umfrage durchgeführt, mit der bei den Diözesanverbänden, bei der Kolpingjugend sowie bei verbandlichen Einrichtungen und Unternehmen abgefragt wurde, welche Wort-Bild-Marken jeweils verwendet werden und wie insgesamt deren Geeignetheit eingeschätzt wird. Im Ergebnis hat sich gezeigt, dass – mit Ausnahme bei der Marke der Kolpingjugend – die vorhandenen Wort-Bild-Marken als wenig zeitgemäß eingeschätzt werden.

Daraufhin hat sich die Arbeitsgruppe CD-Richtlinie veranlasst gesehen, eine Neugestaltung in Auftrag zu geben. Damit beauftragt wurde die Kölner Agentur Deerns & Jungs, die zum Beispiel das neue Logo für den WDR entwickelt hat. Stefanie Bobinger und Axel Möller haben für die beauftragte Arbeitsgruppe die neu entwickelte Wort-Bild-Marke sowie mehrere Gestaltungsvorschläge vorgestellt. Bei der durchgeführten Trendabstimmung fanden die Vorschläge eine große Zustimmung.

Nun freut sich die Arbeitsgruppe bis zum Frühjahr über Rückmeldungen aus dem Verband. Danach werden die Anregungen auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Die endgültige Entscheidung erfolgt in einem Jahr.