Erklärungen

Jungen Menschen helfen

Kolpingwerk Deutschland betont Bedeutung einer soliden Ausbildung

"Bei der Ausbildung junger Menschen gibt es noch viel zu tun." Das betonte die stellvertretende Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Barbara Breher, bei der Eröffnung des Arbeitnehmerforums, das der katholische Sozialverband von heute bis zum 11. März im Katholisch Sozialen Institut (KSI) in Bad Honnef durchführt.

"Die Steigerung der Ausbildungsverhältnisse um 1,8 Prozent bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen ist erfreulich. Allerdings bleiben immer noch viele Jugendliche außen vor",betonte Breher. Viele junge Menschen bedürften oftmals einer Befähigung, um Zugang zu einer Ausbildung zu erhalten. Hier würden unter anderem auch die Kolping-Bildungsunternehmen mit ihren Qualifizierungsmaßnahmen einen wichtigen Beitrag leisten. "Die Zahl von etwa 1,5 Millionen jungen Menschen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ohne abgeschlossene Ausbildung bedarf einer nachhaltigen politischen Lösung", stellte Breher fest. "Eine solide Ausbildung ist die Grundlage, damit Menschen nicht ein Leben lang von Transferleistungen abhängig sind."

Auch im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit gelte es, die Menschen durch Qualifizierungsmaßnahmen wieder an den Arbeitsmarkt heranzuführen und dort dauerhaft zu integrieren. "Maßnahmen in Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung zeigen, dass berufliche Integration erfolgreich gelingen kann."