Erklärungen

Festakt für Prälat Heinrich Festing

Würdigung des ehemaligen Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes anlässlich seines 80. Geburtstages

"Prälat Heinrich Festing hat in den Jahren seines Wirkens für das Kolpingwerk wie kaum ein anderer das Werk Adolph Kolpings geprägt und dem katholischen Sozialverband international, besonders aber auch in Deutschland, Geltung verschafft." So würdigt der Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland, Msgr. Ottmar Dillenburg den ehemaligen Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes, der von 1972 bis 1996 zugleich auch Zentralpräses des Kolpingwerkes Deutschland war. Anlass ist der 80. Geburtstag Festings, der mit einer Festakademie am 4. Dezember 2010 um 15.30 im Kölner Kolpinghaus International an der St.-Apern-Straße begangen wird. Mit der Festakademie danken das Kolpingwerk Deutschland und das Internationale Kolpingwerk Prälat Heinrich Festing für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Verbundenheit zu Adolph Kolping und seinem Werk.

Am 18. März 1972 wurde Prälat Festing zum Zentralpräses des Kolpingwerkes Deutschland und zum Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes gewählt. Mehr als drei Jahrzehnte, bis zum Mai 2002 bekleidete Festing das Amt des Generalpräses. Eines seiner wesentlichen Ziele war die weltweite Verbreitung des Verbandes. Unter den schwierigen Bedingungen des Kalten Krieges hielt Festing stets Kontakt zu den Kolpingsfamilien in der DDR und in Osteuropa. Nach dem Fall des eisernen Vorhangs forcierte er die Stabilisierung bzw. dem Neuaufbau der Arbeit in den neuen Bundesländern und in Osteuropa.

Als Zentralpräses des Kolpingwerkes Deutschland nahm Festing Einfluss auf die programmatischen Grundlagendes Verbandes, u.a. auf das 1976 in Paderborn beschlossene neue Verbandsprogramm.

Einer der Höhepunkte in der Amtszeit Heinrich Festings war die Seligsprechung Adolph Kolpings am 27. Oktober 1991 in Rom.