Aus den Regionen

Zeig der Welt ein menschliches Gesicht

(DV Trier) Das Kolpingwerk in der Diözese Trier spricht sich für eine uneingeschränkte Aufnahme von verfolgten und bedrohten Menschen aus den Krisenregionen der Welt aus. Asylrecht ist nicht teilbar und entspricht der christlichen Überzeugung von Nächstenliebe und gegenseitiger Verantwortung. Dies unterstreicht die Vorsitzendentagung des Kolping-Diözesanverbandes Trier im Rahmen ihres diesjährigen Treffens mit einem einstimmigen Votum. Hilfe suchenden und ihrem Schicksal überlassenen Menschen Fürsorge und Aufnahme zukommen zu lassen, liegt in der ureigenen Tradition des Kolpingwerkes und drückt sich in zahlreichen, von Kolpingsfamilien initiierten oder mitgetragenen Aktivitäten im gesamten Bistum aus. In diesem Zusammenhang begrüßt die Vorsitzendentagung die Einrichtung eines Willkommensnetzwerkes durch den Bischof sowie die zahlreichen regionalen Netzwerke zur Stärkung und Koordination der ehrenamtlichen Arbeit. Zugleich ruft die Vorsitzendentagung alle Kolpingsfamilien auf, sich kreativ und im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach Kräften an dieser Arbeit zu beteiligen - getreu dem Motto Adolph Kolpings "Die Nöte der Zeit werden Euch lehren, was zu tun ist". Vorstand und Präsidium des Kolpingwerkes Diözesanverband Trier haben hierzu ihre Unterstützung zugesagt und werden ausgewählte Projekte finanziell unterstützen.

Foto: www.pixabay.com