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Weltflüchtlingstag: Aktionseröffnung am 20. Juni

Anlässlich des Weltflüchtlingstages am kommenden Mittwoch eröffnen das Kolpingwerk Deutschland mit missio Aachen und missio München eine gemeinsame Aktion zur Vermeidung von Fluchtursachen. In Deutschland verstauben rund 120 Millionen ausgemusterte Smartphones, in denen sich wertvolle Rohstoffe befinden.

In Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo wüten blutige Konflikten um Mineralien, die für elektronische Geräte wie Smartphones verwendet werden. missio engagiert sich seit vielen Jahren im Kongo für Frieden und Versöhnung. Die Handyspenden-Aktion ist dabei eine konkrete Maßnahme zur Hilfe, denn durch das Recyceln kommt für jedes ausgemusterte Handy ein Beitrag für Hilfsprojekte im Kongo und zur Bewusstseinsbildung in Deutschland zusammen. Anlässlich des Weltflüchtlingstags werden die beiden Organisationen Kolpingwerk und missio auf dem Gelände der Europaschule Ostendorf-Gymnasium in Lippstadt den missio-Fluchttruck und das Infomobil des Kolping-Netzwerkes für Geflüchtete präsentieren. Dort werden unter anderem der Kolping-Bundesekretär Ulrich Vollmer, der Vizepräsident von missio in Aachen, Gregor von Fürstenberg und Vertreter des Gymnasiums zu Wort kommen. Inhaltlich wird es um den Weltflüchtlingstag und Maßnahmen zur Bekämpfung von Fluchtursachen gehen. Eine konkrete Möglichkeit hierzu ist die Aktion „Alte Handys für einen guten Zweck“ von missio, die in Kooperation mit Kolping ab dem 20. Juni starten wird. Das Kolpingwerk Deutschland unterstützt mit seinem Anteil des Erlöses die Bewusstseinsbildung für die Bekämpfung von Fluchtursachen.