Walter Stürmer (r.) an seinem 90. Geburtstag.

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Walter Stürmer verstorben

Der Diözesan-Ehrenpräses des Kolpingwerkes Diözesanverband Trier, Walter Stürmer, ist im Alter von 97 Jahren verstorben.

Am 28. Juli wurde Pastor Walter Stürmer, der ehemalige Diözesanpräses des Kolpingwerkes Diözesanverband Trier unter Teilnahme von Angehörigen und Freunden sowie zahlreicher Kolpingschwestern und Kolpingbrüder, vieler Mitglieder der örtlichen Gruppierungen katholischer Verbände und Pfarrangehöriger aus St. Brixtius zu Grabe getragen. Die Beerdigung fand statt in Kues, wo er von 1967 bis 1990 als Pfarrer tätig war.                    

Walter Stürmer, geboren am 30. Dezember 1920, wurde am 3. April 1954 von Bischof Dr. Matthias Wehr im Hohen Dom zu Trier zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Hönningen und in Saarbrücken St. Michael. Pfarrer war Walter Stürmer in Gelsdorf und Eckendorf, in St. Briktius in Kues sowie in Kasel. Ganze 24 Jahre, von 1975 bis 1999 wirkte Walter Stürmer als Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Bistum Trier.

Für die Sache Kolpings setzte er sich mit viel Zeit, Energie und Herz auch deutlich über seine Tätigkeit als Diözesanpräses hinaus ein. Jungen Menschen versuchte er, Orientierung – ganz im Sinne Adolph Kolping – zu geben und zu ermutigen, sich als Christen in Gesellschaft und Kirche zu engagieren. 

Das Sterbeamt leitete Weihbischof Brahm, die Predigt hielt Ottmar Dillenburg, Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes. Dienst am Altar tat auch der heutige Diözesanpräses Thomas Gerber. Die früheren Diözesanvorsitzenden Michael Brahm und Andreas Heinrich sowie der derzeitige Diözesanvorsitzende Dr. Bernd Geisen sowie langjährige Mitarbeiter nahmen am Begräbnis teil.

Text: Dr. Bernd Geisen
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