Kolpingbanner an der Heiligenkirche

Aus den Regionen

Traditionelle Wallfahrt

Die Diözesanwallfahrt des Kolpingwerkes DV Speyer nach Bockenheim hat wie schon seit 70 Jahren um das Fest Peter und Paul stattgefunden.

„Menschsein braucht das Angesprochen-Sein durch die anderen, das In-Beziehung-Sein, das gegenseitige Vertrauen. Für ein gutes Leben, ein Leben in Fülle als Mensch braucht es den Nächsten“, sagte Diözesanpräses Michael Baldauf in seiner Predigt anlässlich der Diözesanwallfahrt. Strahlende Sonne und kühler Schatten im Weinparadies wurden zum Bild für den freigebigen Reichtum der göttlichen Schöpfung, für die die Kolpingschwestern und –brüder in der Eucharistiefeier Gott Dank sagten.

„Statt des Kreisens um mich selbst, des ausschließlichen Bewertens nach der Nützlichkeit für mich, ist es wichtig, das Miteinander zu betonen und zu fördern“, sagte Baldauf weiter. Wir seien voneinander abhängig nicht nur, weil die Umweltzerstörung, die Ausbeutung von Ressourcen letztlich uns alle trifft, sondern weil wir zutiefst Beziehungswesen seien. Gerne wollten wir für uns selbst sorgen, unabhängig sein. Aber: „Wir leben alle von der Zuwendung und Gastfreundschaft, vom Sorgen anderer um uns.“

Pfarrer Alfred Müller, Bezirkspräses des Kolpingwerkes Bezirksverbandes Grünstadt-Frankenthal, feierte in Konzelebration die Messe mit. Mit dem „Kolpinggrab“-Lied endete der Wallfahrtsgottesdienst. Im Anschluss folgten die Pilger dem Bannermarsch der Kolpingsfamilien hinab zum Pfarrhof an der katholische Kirche St. Laurentius. Dort fand ein Frühschoppenkonzert der Kolpingkapelle Ramsen unter der Leitung von Günter Wilding statt. 

Weitere Informationen auf www.kolping-dv-speyer.de.

Text/Bild: Thomas Bettinger.