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Tagung in Salzbergen

Multiplikatoren in der Kolping-Seniorenarbeit haben vom 5. bis 8. März in Salzbergen getagt.

Aus ganz Deutschland waren sie angereist: 36 Kolpingschwestern und Kolpingbrüder, die in ihren Diözesanverbänden und darüber hinaus Verantwortung für die Seniorenarbeit bei Kolping tragen. Das jährlich stattfindende Seminar für die Verantwortlichen in der Seniorenarbeit fand in diesem Jahr im Kolping-Bildungshaus-Salzbergen, Diözesanverband Osnabrück, statt.

Thema der kurzweiligen Tage war „das Älterwerden annehmen“. Ab wann ist man eigentlich „alt“? Welche Bilder vom „Alter“ prägen mich? Wie und mit welchen Themen können wir aus Perspektive der Seniorenarbeit an die Kommunalpolitik herantreten? Diese und weitere Fragen wurden mit Dr. Peter Bromkamp bearbeitet. Er ist Referent für Altenheimseelsorge im Erzbistum Köln und war für einen Tag nach Salzbergen gereist um den Kolping-Verantwortlichen wichtige Impulse zu geben.

Zudem durfte die Gruppe Bundespräses Josef Holtkotte begrüßen, der aus seinem Buch „Nie aufhören zu leben: Das Älterwerden annehmen“ berichtete und die Teilnehmer mit spannenden und nachdenklichen Erzählungen fesselte. Im Mittelpunkt seiner Ausführungen stand die Würde des Menschen. Kritisch diskutiert wurden vor diesem Hintergrund aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen wie die Diskurse um aktive Sterbehilfe.

Markus Silies, Hausleiter des Kolping-Bildungshauses-Salzbergen, sorgte dafür, dass die Teilnehmer den Ort Salzbergen ein wenig kennenlernen konnten. So organisierte er beispielsweise einen Empfang beim Bürgermeister der Gemeinde. Insbesondere ging es hier um die Entwicklung sozialer Einrichtungen vor Ort und die Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Strukturen von Einrichtungen und Vereinen.

Wichtig war zudem der Austausch unter den Teilnehmern. In diesem Jahr waren einige Kolpingschwestern und Kolpingbrüder zum ersten Mal zu der bundesweiten Tagung angereist. Herzlich begrüßt und freundlich in den Kreis aufgenommen wurde auch Dr. Michael Hermes, der die Leitung des Seminares von seinem Vorgänger Michael Griffig übernommen hatte. 

Aus dem Austausch zwischen den Akteuren aus unterschiedlichen Diözesanverbänden, konnten schon während der Seminartage neue Ideen für die eigene Arbeit vor Ort entwickelt werden.

Im kommenden Jahr findet das Seminar für die Verantwortlichen in der Seniorenarbeit vom 26. bis zum 29. März in Fulda statt. So können die Teilnehmer des Seminars anschließend am bundesweiten Zukunftsforum teilnehmen, das am 30./31. März ebenfalls in Fulda stattfindet.