Thomas Öffner, Karl Schiewerling und Alexander Suchomsky

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Kolpingjugend beim Generationendialog der Rentenkommission

In dieser Woche fand erstmals ein Generationendialog der Rentenkommission „Verlässlicher Generationenvertrag“ statt. Die zweitägigen Beratungen in Berlin wurden unter Beteiligung verschiedener Jugendverbände abgehalten.

Die Kolpingjugend Deutschland wurde durch Thomas Öffner und Alexander Suchomsky aus der Arbeitsgruppe heute für morgen vertreten. Die Kommission wurde von der Bundesregierung im Mai eingesetzt und soll bis März 2020 Vorschläge für eine nachhaltige Reform des deutschen Rentensystems erarbeiten.

„Besonders erfreulich war es, dass die Mitglieder der Rentenkommission fast vollzählig an beiden Sitzungstagen teilgenommen haben. In Kleinrunden, aber auch im direkten Gespräch war so der Austausch mit einzelnen Kommissionsmitgliedern möglich. Dies verdeutlicht, dass junge Interessen in der Reformdebatte ernst genommen werden“, kommentiert Thomas Öffner. Der Rentenkommission gehören unter anderem die Kolpingmitglieder Karl Schiewerling und Stephan Stracke, MdB, an. Am zweiten Sitzungstag wurde die Gesprächsrunde um Vertreter aus Seniorenorganisationen erweitert.

Alexander Suchomsky ergänzt: „Nach unserer Einschätzung ist es gelungen, Kernanliegen der Kolpingjugend in die Beratungen einzubringen“. Es sei nun zu hoffen, dass diese in den weiteren Überlegungen der Rentenkommission Berücksichtigung finden. Die Kolpingjugend Deutschland setzt sich für die Schaffung einer steuerfinanzierten Grundrente ein, die alle Menschen bei Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalters erhalten. Damit soll Altersarmut ausgeschlossen werden. Darauf aufbauen würde die Gesetzliche Rentenversicherung, in der die Versicherten weiterhin eine individuelle leistungsbezogene Rente erhalten. Durch das Zusammenwirken der beiden Säulen soll auch zukünftigen Rentnergenerationen eine Sicherung ihres Lebensstandards ermöglicht werden.

Übrigens: Auch bei Sternenklar 2018 wird die Zukunft des Rentensystems Thema sein. Am Samstag, den 29. September bietet die AG heute für morgen gleich zweimal einen Workshop mit dem Titel „Rente? Krieg ich ja eh nicht...“ an. Dabei werden die Teilnehmer in unterschiedliche Rollen schlüpfen, um nachzuempfinden, wie sich frühere und potentielle Rentenreformen auf jeden Einzelnen auswirken.