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Kolpinghaus in Kerpen eingeweiht

Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten ist das Kolpinghaus in Kerpen offiziell eingeweiht worden. Neben vielen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens waren auch Ulrich Vollmer, Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, sowie Kardinal Rainer Maria Woelki aus Köln vor Ort.

„Dieses neue Kolpinghaus wird eine Anlaufstelle für hilfesuchende Menschen aller Art sein“, führte Kardinal Rainer Maria Woelki bei der Einsegnung aus. „Es geht darum, den Menschen eine Perspektive zu geben.“ So beherbergt das Haus eine Beratungsstelle der Caritas, die Pfarrgemeinde St. Martinus und in ein paar Wochen auch die „Teestube Lichtblicke“. Das sanierte Kolpinghaus bildet damit nicht nur baulich, sondern auch inhaltlich eine gelungene Verbindung zum Haus der Familie, das die Boll-Stiftung vor knapp einem Jahr hinter dem Kolpinghaus errichtet hat.

Bauherr der für über zwei Millionen Euro erfolgten, zweijährigen Sanierung des Gebäudes ist die Kolpingsfamilie Kerpen, die einen echten Kraftakt zu stemmen hatte. Deren Vorsitzender Ferdinand Tesch durfte sich in festlicher Kulisse über eine besondere Ehrung freuen, die er von Ulrich Vollmer erhielt, der im Namen des Kolpingwerkes für die gelungene Sanierung dankte.

Als Glücksfall hatte sich auch die Auswahl des Kerpener Architekten Hans Jürgen Mein erwiesen, der zunächst in einem gelungenen Entwurf das Haus der Familie gebaut und jetzt die Sanierung des Kolpinghauses in Angriff genommen hat. Beide Gebäude sind auf der Rückseite baulich miteinander verbunden. Dabei wurden die Proportionen und das Aussehen der Fassaden des ursprünglichen Kolpinghauses – bis auf den abgerissenen Kolpingsaal – weitestgehend erhalten.