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Bundesvorstand nominiert Ursula Groden-Kranich, MdB

Der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland hat am vergangenen Wochenende einstimmig entschieden, Ursula Groden-Kranich für das Amt der Bundesvorsitzenden zu nominieren.

Die Bundestagsabgeordnete aus Mainz erklärte bei einem gemeinsamen Treffen in Köln ihre Bereitschaft, auf der Bundesversammlung am 17./18. November 2018 für dieses Amt zu kandidieren und damit in die Nachfolge von Thomas Dörflinger zu treten, der seit rund 14 Jahren das Amt des Bundesvorsitzenden ausübt.

„Mit Ursula Groden-Kranich steht eine Nachfolgerin zur Verfügung, die einerseits in der Bundeshauptstadt hervorragend politisch vernetzt ist und gleichzeitig mit ihrer Persönlichkeit Leben und Glauben aus einer tiefen eigenen Überzeugung heraus in Verbindung bringt“, zeigte sich Thomas Dörflinger überzeugt.

Die Kandidatin erklärte bei der Begegnung mit dem Bundesvorstand, sie freue sich darauf, im Leitungsteam eines großen, lebendigen katholischen Verbandes Verantwortung zu übernehmen. Adolph Kolping und sein Werk fasziniere sie, erklärte Ursula Groden-Kranich.

Anna-Maria Högg, Bundesleiterin der Kolpingjugend, kennt die Kandidatin bereits von gemeinsamen Gesprächen mit Kolping-Abgeordneten im Bundestag. „Ursula Groden-Kranich zeigt ein großes Interesse an den Fragen und Themen junger Menschen und sucht den Kontakt zur jungen Generation. Die Meinung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist ihr wichtig. Wir erleben sie als eine authentische Persönlichkeit“, sagte Anna-Maria Högg.

Ursula Groden-Kranich ist Mitglied der Kolpingsfamilie Mainz-Zentral, 1965 in Mainz geboren, verheiratet und hat eine Tochter. Nach dem Abitur hat sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau absolviert. Dem Deutschen Bundestag gehört sie seit 2013 an und ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ sowie in dem Ausschuss für die „Angelegenheiten der Europäischen Union“. Zugleich ist sie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für „Kultur und Medien“.