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Bekenntnis zu klimafreundlicher Finanzanlage!

Das Kolpingwerk Deutschland versteht dies als Beitrag im Sinne von Laudato si'

„Das Kolpingwerk Deutschland wird alle seine Finanzanlagen überprüfen, um jegliche Investitionen im Bereich der Kohle-, Öl- und Gasindustrie auszuschließen“, sagt Bundessekretär Ulrich Vollmer. Das hat der Bundesvorstand bei seiner Sitzung Anfang September beschlossen. Mit dieser Zusage unterstützt das Kolpingwerk Deutschland die katholische Divestment-Bewegung. Koordiniert wird diese Bewegung von Global Catholic Movement (GCCK), das sich den Grundanliegen der Enzyklika Laudato si' verpflichtet fühlt.

Als einer der großen katholischen Verbände in Deutschland versteht das Kolpingwerk Deutschland dies zugleich als einen Beitrag – ganz im Sinne der Enzyklika „Laudato Si“ – zur Schöpfungsverantwortung. Der Bundesfachausschuss „Verantwortung für die Eine Welt“ begrüßt diesen Schritt, er arbeitet seit längerem an dem Schwerpunktthema „Bewahrung der Schöpfung“.

40 katholische Institutionen aus 11 Ländern haben bereits im Oktober 2017 zugesagt, investierte Gelder aus den Bereichen der fossilen Energien abzuziehen. Am 13. September werden neben den Kolpingwerk Deutschland, weltweit weitere katholische Organisationen, Ordensgemeinschaften und Bistümer erklären, ihr Finanzkapital aus diesen Bereichen abzuziehen – zum Schutz des Weltklimas und der Bewahrung der Schöpfung.


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