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Beim Projekt Schulpartnerschaft des Bezirksverband Wattenscheid 
mit der Hauptschule Wattenscheid-Mitte, in der Frauen und Männer als Bewerbungspaten je einen Schüler der Klasse 8 oder 9 während der Zelt der Bewerbung um  einen Ausbildungsplatz betreuen, sind auch Mitglieder unserer Kolpingsfamilie dabei. Elke Küpperfahrenberg, Reiner Eismann und Gerd Gerrits unterstützen als Bewerbungspaten das Schulprojekt.

Hauptschule Mitte

Paten für den Erfolg

  26.11.2008, Nina Estermann

„Sieben Schüler, sieben Paten – ich fand schon immer, dass die Sieben eine Glückszahl ist.” Ute Herbstreit, Leiterin der Hauptschule Mitte, ist bester Dinge. Das Patenprojekt, das die Schule gemeinsam mit dem Kolpingwerk Wattenscheid angeschoben hat, nimmt endlich Fahrt auf.

 

Hans-Josef Winkler hat sich bemüht, Erwachsene zu finden, die sich bereit erklären, einen Hauptschüler auf seinem Weg ins Berufsleben zu begleiten. Und er ist fündig geworden. „Einfach war das nicht”, sagt der Bezirksvorsitzende des Kolpingwerks.

Das erste Treffen findet in einem Klassenzimmer statt, bei Kaffee, Keksen und Kerzenschein. Klar, am Anfang begutachten sich Schüler und Paten lieber erstmal aus der Ferne, bis Sozialpädagogin Christiane Springwald die Partner zusammenbringt. Und siehe da: Schon beim Posieren für den WAZ-Fotografen kommen sich die „Paare” näher.

Und schon sind die Gespräche in vollem Gange. Kennen lernen steht auf dem Programm. Angeregt unterhalten sich Elke Küpperfahrenberg (51), gelernte Bankkauffrau, und ihr Patenkind Jacqueline Zucharski (17). Die Schülerin erzählt, dass sie bereits fleißig Bewerbungen schreibt, und am Liebsten Bürokauffrau werden möchte. „Bei mir arbeitet es schon, ob ich jemanden in diesem Bereich kennen könnte”, sagt die Patin nachdenklich.

Auch an den Nachbartischen werden eifrig Informationen ausgetauscht. Manche Schüler haben ihre Eltern mitgebracht, wie Sarah Mielke (16). Ihre Mutter verfolgt aufmerksam das Gespräch zwischen ihr und ihrem Paten Reiner Eismann (55), Geschäftsführer des Flughafens Essen/Mülheim. Sarah möchte ein Netzwerk knüpfen, um ihre berufliche Zukunft anzugehen. „Dran bleiben”, rät ihr Pate, und verspricht, sie auf ihrem Weg zu begleiten.

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