| Berufsvorbereitung
bei Kolping gibt Jugendlichen im Nordosten Brasiliens eine
Zukunftsperspektive |
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Perspektive: Insgesamt
1.200 Jugendliche sollen bis 2010 in sechs verschiedenen
Bundesstaaten im Nordosten des Landes in den Arbeitsmarkt
integriert werden.
Dazu machen sie in den
Bundesstaaten Bahia, Maranhäo und Piaui zunächst ein Praktikum
in ausgesuchten Betrieben. Dort werden die Jugendlichen erste
Erfahrung in der Arbeitswelt sammeln. Sie erhalten einen
Einblick in den täglichen Tagesablauf eines Arbeitnehmers und
erlernen nicht nur einige Fertigkeiten der entsprechenden
Branche, sondern auch den Umgang mit Kollegen. Danach besuchen
sie spezielle Abendkurse, in denen sie Lesen, Schreiben, Rechnen
sowie ihre Allgemeinbildung trainieren. |
Praktische Übungen sind
Teil der Kolping-Berufsvorbereitungskurse. |
Dazu machen sie in den
Bundesstaaten Bahia, Maranhäo und Piaui zunächst ein Praktikum in
ausgesuchten Betrieben. Dort werden die Jugendlichen erste Erfahrung in
der Arbeitswelt sammeln. Sie erhalten einen Einblick in den täglichen
Tagesablauf eines Arbeitnehmers und erlernen nicht nur einige
Fertigkeiten der entsprechenden Branche, sondern auch den Umgang mit
Kollegen. Danach besuchen sie spezielle Abendkurse, in denen sie Lesen,
Schreiben, Rechnen sowie ihre Allgemeinbildung trainieren.
In einem dritten Schritt erlernen
die jungen Frauen und Männer in speziellen Schulungen kaufmännische
Grundlagen, Buchhaltung und EDV. Parallel werden verschiedene
Unternehmen besucht, um neben der Theorieausbildung die Arbeitswelt
praxisnah kennen zulernen und in verschiedenen Berufen einen Einblick zu
erhalten.
Haben die Jugendlichen diesen
Ausbildungsprozess, der von professionellen Sozialarbeitern begleitet
wird, abgeschlossen, erhalten sie die Chance auf eine feste Anstellung.
Oder sie werden dabei unterstützt, sich als Teilhaber eines
Kleinstunternehmens selbständig zu machen. Egal, wohin ihr Weg geht:
Sie erhalten Hilfestellung von Kolping.
Für die Umsetzung dieses
Vorhabens, das zu großen Teilen mit EU-Mitteln finanziert wird, muss
ein Eigenbetrag von insgesamt 100.000 Euro aufgebracht werden.
Kosten pro Jugendlicher/Kurs ca. 220 Euro