Aufbruch nach dem 2. Weltkrieg
Im Inferno des zweiten Weltkrieges hat so mancher Kolpingsbruder sein Leben gelassen. Andere verblieben noch Jahre in Kriegsgefangenschaft, ehe sie ausgemergelt nach Hause kehrten. Die wenigen Verbliebenen fassten sich ein Herz und begannen von Neuem.
Eine Gedenkfeier im Dezember 1946 weckte erste Hoffnungen auf einen guten Neubeginn. Vikar Gustav Ernsting und Lehrer Konrad Reinauer nahmen die Sache mit großem Eifer in die Hand und das Herz-Jesu-Heim wurde später zum neuen Treffpunkt der Kolpingsbrüder. 1947 wurden etwa 50 Mitglieder aufgenommen und der Verein existierte von da ab wieder.
Die starken Veränderungen der Nachkriegszeit wirkten sich auch auf die Kolpingsfamilie aus. Es musste ein neuer und ansprechender Versammlungsstil gefunden werden. Die Präsides Ernsting, später auch Klaus Storz, Adolf Leberer, Hanno Selzer und Fritz Winkler hatten in den folgenden Jahren entscheidenden Anteil daran. Alte Vereinszöpfe mussten abgeschnitten werden, was offensichtlich eine Herkulesaufgabe war, wie wir später noch lesen werden. Neben der Bildung interessierte sich die aktive Gruppe nun auch verstärkt für den Tanz, der wieder in Mode kam. Auch das Laienspiel wurde mit der Zeit wiederbelebt. Ab den 1950er Jahren gab es wieder tolle Fasnetsbälle, später auch Theateraufführungen, bis weit in die 1970er Jahre hinein.
Eine Gedenkfeier im Dezember 1946 weckte erste Hoffnungen auf einen guten Neubeginn. Vikar Gustav Ernsting und Lehrer Konrad Reinauer nahmen die Sache mit großem Eifer in die Hand und das Herz-Jesu-Heim wurde später zum neuen Treffpunkt der Kolpingsbrüder. 1947 wurden etwa 50 Mitglieder aufgenommen und der Verein existierte von da ab wieder.
Die starken Veränderungen der Nachkriegszeit wirkten sich auch auf die Kolpingsfamilie aus. Es musste ein neuer und ansprechender Versammlungsstil gefunden werden. Die Präsides Ernsting, später auch Klaus Storz, Adolf Leberer, Hanno Selzer und Fritz Winkler hatten in den folgenden Jahren entscheidenden Anteil daran. Alte Vereinszöpfe mussten abgeschnitten werden, was offensichtlich eine Herkulesaufgabe war, wie wir später noch lesen werden. Neben der Bildung interessierte sich die aktive Gruppe nun auch verstärkt für den Tanz, der wieder in Mode kam. Auch das Laienspiel wurde mit der Zeit wiederbelebt. Ab den 1950er Jahren gab es wieder tolle Fasnetsbälle, später auch Theateraufführungen, bis weit in die 1970er Jahre hinein.
Kolpingsbrüder auf einem Ausflug um ca. 1960


